Von Hofmann bis Wettberg Die 1860-Experten: "Schlechter kann es ja nicht mehr werden"

Von nun an im Fokus bei den Löwen: Friedhelm Funkel. Foto: dpa

Was Fredi Heiß, Werner Lorant oder Karsten Wettberg von der Funkel-Verpflichtung halten – die AZ-Umfrage.

 

München - Die Löwen haben mit Friedhelm Funkel einen neuen Trainer gefunden, einer, der schon mehrere Teams aus der Zweitklassigkeit geführt hat. Der richtige Mann? Die AZ hat sich bei altbekannten Löwen umgehört.

Christl Estermann: "Ich freue mich, dass Friedhelm Funkel neuer Trainer bei den Löwen wird. Ich hoffe, er schafft sofort den Aufstieg in die 1. Liga. Da haben Hinterberger und Schäfer wirklich einen guten Job gemacht. Im Übrigen ist es nicht der Fall, dass ich gefordert habe, man müsse die beiden rauswerfen. Ich bin mit der Arbeit von Hinterberger und Schäfer vollauf zufrieden."

Fredi Heiß: "Schlechter kann es ja nicht mehr werden. Ich will keine solchen Spiele mehr bei den Löwen sehen wie zuletzt. Funkel ist keine schlechte Wahl. Funkel ist zwar schon länger raus, hatte aber oft Erfolg mit seinen Mannschaften."

Svend Friderici: "Die Löwen sind ja schon öfter auf Funkel getroffen. Was ich weiß, ist, dass der Karl-Heinz Wildmoser immer gesagt hat, dass er sehr ungern gegen die Mannschaften von Funkel gespielt hat. Die Teams waren immer taktisch gut eingestellt."

Karsten Wettberg: "Das ist eine gute Entscheidung. Kritiker sagen ja, dass Funkel zuletzt keine Erfolge mehr hatte, aber er kennt die 2. Liga. Wichtig finde ich, dass Einigkeit mit dem Investor herrscht. Das war vom Präsidenten so gewollt und kann nur gut tun."

Franz Hell: "Begeisterung sieht anders aus, er ist nicht mein Wunschkandidat, aber ich gebe ihm eine Chance. Viele Fans sind skeptisch, aber vielleicht kann er als alter Hase die Strömungen lenken."

Werner Lorant: "Die Fans sollen nicht sofort ’Buh’ rufen. Man muss ihm die Chance geben und ihm Ruhe geben. Aber man muss auch sagen, 1860 ist ein etwas anderer Verein."

Michael Hofmann: "Ich hätte mir gewünscht, dass man früher eingegriffen hätte. Nun muss man ihn eine Chance geben und nicht nur sehen, was in Berlin und Aachen war, wo er ja gescheitert ist.

 

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