Von Häme bis Mitleid Twitter ist über Gaulands Klamotten-Diebstahl gespalten

Alexander Gauland (AFD), Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag, auf dem Bundeskongress der Jungen Alternative (JA) für Deutschland. Foto: Alexander Prautzsch/dpa

Der Kleider-Diebstahl von AfD-Chef Alexander Gauland spaltet die Twittergemeinde. Die einen sind voller Spott und Häme, die anderen bekunden Mitleid und verurteilen die Täter. 

Ein älterer Herr geht nach einem heißen Sommertag in einem See baden. Während er im Wasser ist, wird ihm die Kleidung geklaut. Das klingt eigentlich nach einem banalen Dummer-Junge-Streich. Nicht aber wenn das Diebstahl-Opfer Alexander Gauland heißt und Chef der AfD ist.

Der Diebstahl geschah am frühen Dienstag Abend, als Gauland im Potsdamer Heiligen See schwimmen ging (AZ berichtete). Unter normalen Umständen würde bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet werden. Da es Hinweise auf ein politisches Motiv gibt, wurde der Staatsschutz eingeschaltet, wie eine Polizeisprecherin der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" bestätigte: "Aufgrund einer durch den bislang unbekannten Täter getätigten Äußerung, kann ein politischer Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grunde hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, die derzeit weiter andauern."

Auch Gaulands Schlüssel geklaut

Gauland selbst sagt gegenüber der "MAZ": "Zeugen haben mir erzählt, dass die Diebe gerufen haben sollen: "Für Nazis ist hier kein Badeplatz!" Daher hat das Ganze wohl einen politischen Hintergrund." Da bei dem Kleider-Diebstahl auch die Schlüssel zur Wohnung des AfD-Chefs geklaut wurden, musste die gesamte Schließanlage des Hauses ausgetauscht werden.

Ein Foto, das den AfD-Chef in Badehose und in Begleitung der Polizei zeigt, spaltet die Netzgemeinde. Einige sind voller Spott und Häme, andere bekunden Mitleid und verurteilen den Diebstahl.

Spott und Häme gegen Gauland



Mitleid und Zuspruch für Gauland

 

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