Von der Landsberger Straße aus Lokführer eines ICE von Laserpointer geblendet

Der Strahl eines Laserpointers kann schwere Verletzungen verursachen (Symbolfoto). Foto: dpa/Patrick Lux

Der Lokführer eines ICE nach Stuttgart ist in München von einem Laserpointer geblendet worden. Die gefährliche Tat erfolgte wohl von einem Hochhaus an der Landsberger Straße aus. 

 

München – Nicht nur Piloten werden immer wieder Ziel von Laserpointer-Angriffen. Auf den Bahngleisen kurz vor dem Hauptbahnhof in München hatten sich am Donnerstagabend ein oder mehrere unbekannte Täter den Lokführer eines ICE als Zielscheibe ausgesucht. Der 45-Jährige wurde von dem grellen grünen Strahl direkt im Auge getroffen. Er gab an, zunächst einen Druck auf dem rechten Auge gespürt zu haben, dann habe es sofort angefangen zu tränen. Erst ab dem Hauptbahnhof Ulm ließen die Schmerzen nach, er konnte die Fahrt des UCE 590 nach Stuttgart zuende führen. 

Der oder die Täter, die wahrscheinlich in einem Hochhaus entlang der Landsberger Straße gestanden haben müssen, konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und gefährlicher Körperverletzung. 

Bei Laserpointer-Attacken handelt es sich mit nichten um Streiche, sondern um Straftaten. Laserpointer können schwere Verletzungen der Augen verursachen, es drohen harte Strafen. 

 

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