Von A bis Z Golf BMW International Open: Das müssen Sie wissen

Der deutsche Golfprofi Martin Kaymer in der ersten Runde bei den International Open. Foto: Sven Hoppe/dpa

In Eichenried haben die BMW International Open begonnen – Deutschlands größtes Golf-Event. Die AZ erklärt das Turnier.

 

München/Eichenried - Es ist das prestigeträchtigste deutsche Golf-Turnier – und findet direkt vor den Toren Münchens statt. Seit Mittwoch ziehen die BMW International Open in Eichenried wieder Stars und Sternchen, Golf-Größen wie Henrik Stenson, Sergio Garcia und Martin Kaymer sowie über 60.000 erwartete Zuschauer in die Gemeinde Moosinning. Die AZ erklärt das Turnier – von A bis Z.

Annica Hansen: Die "Promi-Shopping Queen" schwang beim ProAm-Turnier den Golfschläger und gab natürlich auch dabei eine prima Figur ab.

BMW Welt: Keine so schlechte Location für eine Tee-off-Party. Logisch, dass die Stars in standesgemäßen Karossen vorfuhren.

Cabrera-Bello, Rafa: Tauschte vor Turnierbeginn die Golfschläger gegen ein Surfbrett, um die Eisbachwelle im Englischen Garten zu reiten. Hat auch schon dem Kollegen Kaymer auf Bali das Wellenreiten beigebracht. Nett von ihm.

Daten-Highway: Für Strom, Telefon und die TV-Übertragung (Sky überträgt Do-Sa ab 15.30 Uhr, So ab 14 Uhr live, Sport1 Sa. ab 16:30 Uhr, So. ab 15 Uhr) werden rund 150 Kilometer Kabel verlegt.

Ernie Els: Eine Legende, Mitglied der World Golf Hall of Fame, Eichenried-Sieger 2013, auch diesmal am Start.

Freibier: Gibt’s tatsächlich: am Sonntagabend in der Event Arena. Wohlsein!

Genuss: Auch das Catering ist erstklassig. Im Verlauf der Turnierwoche werden 5.000 Brezen, 3.000 Flaschen Sekt, 5.000 Sandwiches, 2.000 Flaschen Wein und 10.000 Liter Wasser verzehrt.

Hasenhüttl, Ralph: Der Coach von RB Leipzig war beim ProAm-Turnier näher am Profi als am Amateur dran. Sein Handicap: 13. Respekt!

Immer informiert: Neun manuelle Leaderboards und zwei elektronische Hole-by-Hole-Scoreboards informieren stets über den aktuellen Stand.

Jackett, grünes: Was für die Radler das gelbe Trikot ist, ist für Golfer das grüne Jackett. Bekommt nur der Sieger des traditionsreichen Masters in Augusta – das war zuletzt Sergio Garcia.

Kaussler, Marco: Ohne den langjährigen Turnierdirektor wären die BMW Open wohl ein anderes Turnier.

Loch, Felix: Mit dem Namen muss man doch Golfer werden! Aber der gute Mann rodelt ja lieber. Beim ProAm-Turnier konnte er ein paar Birdies beisteuern.

Marc Steinhauser: Der 12-jährige Schweizer hatte den Platz im ProAm-Flight mit Martin Kaymer auf dessen Facebook-Seite gewonnen – mit einem spektakulären Trick-Shot.

Nicht vergessen: Als Zuschauer muss man das Handy auf lautlos stellen – sonst droht ein Verweis.

Opening Hours: Das Turniergelände ist Mittwoch bis Sonntag ab 7 Uhr geöffnet. Die Public Area ist täglich von 8 Uhr bis Spielende geöffnet. Bis Freitag ist der Eintritt frei. Wochenend-Tickets ab 30 Euro unter tickets.bmw-golfsport.com.

Preisgeld: Mit zwei Millionen Euro liegen die BMW Open im unteren Bereich – bei den US Open wurde fast sechs Mal so viel ausgeschüttet.

Quadratmeter: 9.500 sind für Gastronomie, Ausstellungsräume und Arbeitsbereiche reserviert, gar 20.000 für die Public Area.

Rolls-Royce Dawn: Als Titelverteidiger durfte Stenson eine Runde in dem 330.000 Euro teuren Gefährt drehen: "Es war eine sehr angenehme Fahrt. München ist im Sommer eine wunderbare Stadt."

Shuttle-Busse, kostenlose: Fahren von und zum S-Bahnhof Ismaning von 7 bis circa 20 Uhr.

Turnier-App: Alles Wissenswerte zum Turnier gibt es in der Turnier-App

US Open: Das Turnier vor Eichenried gilt als eins der schwersten der Welt. Martin Kaymer sagt: "Wenn man von den U.S. Open kommt, kommt einem der nächste Golfplatz relativ einfach vor."

Volonteers: Rund 3.500 Menschen sorgen für das Gelingen des Turniers, darunter auch 500 freiwillige Helfer.

Wanamaker Trophy: Eine der begehrtesten Trophäen der Golfwelt. Martin Kaymer brachte sie mal eben zur Tee-off-Party mit.

X 5 xDrive 40e: Damit oder gar mit einem i8 oder i3 können Besucher auf der Anlage eine kostenlose Erlebnisfahrt buchen.

Youtube: Eine der omnipräsenten Kameras zeigt Thomas Müllers mäßig erfolgreiche Putt-Versuche.

Z8: Kaymer kannte den Wagen nur aus dem James-Bond-Film "Die Welt ist nicht genug" – zur Tee-off-Party durfte er selbst mal ans Steuer.

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