Vom Zirkus davongehüpft Riesenkänguru Norbert boxt mit Polizisten

Mit einem beherzten Sprung konnte ein Polizist das Känguru zu Boden ringen. Norbert, der mit einem Zirkus in seinem Käfig nach Zeven kam, wurde am frühen Donnerstagmorgen am Stadtrand frei hüpfend von einem verdutzten Autofahrer gesichtet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Foto: dapd

Am Donnerstagmorgen hüpfte das Riesenkänguru Norbert seelenruhig durch eine Kleinstadt in Niedersachsen. Doch dann kam es am Polizeirevier vorbei. Sechs Beamten rangen das Tier zu Boden.

 

Zeven - Zu sechst haben Polizisten und Zirkusleute im niedersächsischen Zeven ein ausgebüxtes Känguru umzingelt und zu Boden gerungen. Norbert, der mit einem Zirkus in seinem Käfig nach Zeven im Landkreis Rotenburg kam, wurde am frühen Donnerstagmorgen am Stadtrand frei hüpfend von einem verdutzten Autofahrer gesichtet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Vor den alarmierten Beamten flüchtete das Riesenkänguru quer durch die Stadt.

Dabei kam es auch an einer Polizeistation vorbei. Ein Beamter, der gerade aus dem Fenster schaute, traute seinen Augen nicht. Kurz darauf gelang es den Verfolgern, Norbert auf einem Parkplatz zu umzingeln. Ein Kriminaltechniker warf sich beherzt auf das Tier und fixierte es mithilfe der anderen Häscher am Boden. Das Känguru wurde zum Zirkus zurück gebracht. Trotz Norberts Boxkünsten habe es keine Verletzten gegeben, fügte der Sprecher hinzu.

 

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