Viertelfinale der Champions League Gegen Real: Statistik spricht für Bayern-Sieg im Hinspiel

Jetzt geht es für die Bayern um Arjen Robben (r.) um alles: Am Mittwoch findet das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid statt. Foto: Andres Gebert/dpa/bwin/AZ

Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League treffen die Bayern auf die "Galaktischen" von Real Madrid. Die Statistik der bisherigen Duelle zeigt: Spannend wird es am Mittwoch in der Allianz Arena allemal.

 

München - Mehr geht eigentlich nicht – schon im Champions-League-Viertelfinale spielt der FC Bayern München gegen Real Madrid. Wenn man so will, eigentlich das vorgezogene Finale der "Königsklasse". In den letzten Jahren liefen sich beide Mannschaften immer wieder über den Weg – insgesamt 16 Aufeinandertreffen gab es in den vergangenen 17 Jahren. Zum Vergleich: In den vorherigen 24 Jahren spielten beide Team nur sechs Mal gegeneinander. Am Mittwoch findet das Hinspiel in München statt – dann heißt es zum 23. Mal: "La Bestia Negra" gegen die "Königlichen". Als kleinen Vorgeschmack hat das Sportwetten-Portal bwin die wichtigsten Statistiken zusammengefasst – die wichtigsten Erkenntnisse:

Heimvorteil spricht im Hinspiel für Bayern

Beide Mannschaften sind äußerst heimstark wenn es gegen den internationalen Rivalen geht. Real konnte erst einmal in München gewinnen, dafür war diese Niederlage für die Bayern umso bitterer. Nur mit äußert großen Bauchschmerzen werden sich die Münchner Fans wohl an die 0:4-Klatsche aus dem Jahr 2014 zurückerinnern. Die Bayern hingegen konnten bisher zwei Mal im altehrwürdigen Estadio Santiago Bernabeu gewinnen – unter anderem ein spektakuläres 4:2 im Februar 2000. Dem gegenüber stehen neun Bayern-Siege gegen Real in München und acht Erfolge der Madrilenen in der spanischen Hauptstadt. Zudem gab es bisher zwei Unentschieden – einmal bei den Bayern, einmal bei Real.

Angesichts des Heimvorteils würde diese Statistik also für den deutschen Rekordmeister sprechen. Doch Obacht! Real ist auch in der Fremde äußerst torgefährlich. In zehn von elf Spielen in München erzielten die "Königlichen" jeweils mindestens ein Tor. Auf der anderen Seite gelang den Bayern dies nur in fünf von elf Partien. So überrascht es auch kaum, dass in München insgesamt zehn Tore mehr fielen (38) als in Madrid.

Offensive: Lewandowski gegen Ronaldo

Natürlich wird es in den beiden Viertelfinals auch auf die Offensivkräfte beider Teams ankommen. Bei Real dreht sich im Angriff natürlich alles um Cristiano Ronaldo. Der Europameister ist mit vier Treffern gegen die Bayern gleichzeitig Madrids Rekordtorschütze gegen die "Bestia Negra". Ebenso viele Tore hat Giovane Elber in seiner aktiven Zeit gegen Real geschossen – er ist Bayerns Rekordtorschütze gegen Real. Nun ruhen natürlich alle Hoffnungen auf Robert Lewandowski, der in der Bundesliga auch heuer wieder um die Torjägerkanone kämpft. Aus dem aktuellen FCB-Kader haben nur Arjen Robben und Franck Ribéry (jeweils ein Tor) im Bayern-Trikot gegen Real getroffen. Lewandowski erzielte bereits fünf Tore gegen Madrid, allerdings allesamt im Dress von Borussia Dortmund. Besonders interessant: Bisher endete kein Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften 0:0.

Drei Platzverweise in allen Duellen

Auch wenn es zwischen den beiden Mannschaften oft hitzig zugeht, wird es selten wirklich unfair. Bisher gab es lediglich drei Platzverweise. Mark van Bommel und Mahamadou Diarra sahen 2007 Gelb-Rot, nachdem sie vor einem Elfmeter an der Strafraumgrenze aneinander geraten waren. Hasan "Brazzo" Salihamidzic sah 2002 nach einen Frustfoul in der Nachspielzeit glatt Rot.

Das erste Tor ist wichtig, keine Frage – die Statistik der bisherigen Spiele zeigt: Wer den ersten Treffer des Spiels erzielt, geht meist auch als Gewinner vom Platz. Ein Beispiel: Bayern ging elf Mal in Führung, dabei gewannen die Münchner zehn Mal und spielten lediglich eine Partie Unentschieden. 2002 gaben die Madrilenen beispielsweise eine Führung aus der Hand – die Bayern gewannen damals mit 2:1.

Für die Bayern gilt es, im Hinspiel ein gutes Ergebnis in der Allianz Arena einzufahren und so möglicherweise ein kleines Polster für das Rückspiel in Madrid zu schaffen. Ein Erfolg ohne Gegentor wäre natürlich perfekt – die geschossenen Auswärtstore können am Ende ganz schnell den Unterschied machen. Eine weiße Weste behalten – eigentlich eine Aufgabe für Manuel Neuer. Doch die Bayern bangen weiter um den Einsatz des 31-Jährigen. Nach der Fuß-OP ist ein Einsatz des Keepers gegen Real fraglich. Eines ist klar: Spannend wird es auf jeden Fall – die Statistik spricht jedoch etwas für die Münchner.

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