Viele sind mit Söder unzufrieden Umfragen: Absolute Mehrheit für CSU in weiter Ferne

In zwei Monaten wird in Bayern gewählt. Geht es nach den Umfragen, verliert die CSU bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit. Die Grünen könnten davon profititeren.

München - Zwei Monate vor der Landtagswahl in Bayern droht der CSU weiter der Verlust der absoluten Mehrheit. Einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" und von "Spiegel online" (Dienstag) zufolge kämen die Christsozialen aktuell nur auf 38,1 Prozent. Eine Forsa-Erhebung für das RTL/n-tv-Trendbarometer sah die CSU am Vortag bei 37 Prozent.

Die AfD würde laut Civey-Erhebung derzeit 15,2 Prozent (Forsa: 13) der Stimmen holen. Vom Umfragetief der CSU profitieren auch die Grünen, die auf 15 Prozent (Forsa: 17) kämen. Die SPD würde Stand jetzt deutlich verlieren und nur 12,5 Prozent erreichen (Forsa: 12). Die Freien Wähler kämen auf 7,3 Prozent (Forsa: 8), die FDP liegt bei 5,3 Prozent (Forsa: 5). Die Linken könnten mit 2,7 Prozent (Forsa: 4) rechnen.

Umfrage: Nur 38 Prozent sind mit Söder zufrieden

Mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sind inzwischen laut Civey-Umfrage nur noch 38 Prozent der Menschen aus Bayern zufrieden - 46,6 Prozent äußerten sich gegenteilig. Im Vormonat war das Stimmungsbild hier noch ausgewogen.

CSU-Generalsekretär Markus Blume hatte am Montag Forsa angegangen und gesagt, das Institut sei "nicht mehr ernst zu nehmen". Die Christsozialen schneiden in Forsa-Umfragen häufig schlechter ab als bei anderen Umfrageinstituten. Vergleicht man die aktuellsten Erhebungen von Civey und Forsa, liegt die Differenz bei den CSU-Stimmen aber nur bei 1,1 Prozentpunkten.

 

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