Viele sind mit Söder unzufrieden Umfragen: Absolute Mehrheit für CSU in weiter Ferne

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Foto: Peter Kneffel/Archiv Foto: dpa

In zwei Monaten wird in Bayern gewählt. Geht es nach den Umfragen, verliert die CSU bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit. Die Grünen könnten davon profititeren.

München - Zwei Monate vor der Landtagswahl in Bayern droht der CSU weiter der Verlust der absoluten Mehrheit. Einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" und von "Spiegel online" (Dienstag) zufolge kämen die Christsozialen aktuell nur auf 38,1 Prozent. Eine Forsa-Erhebung für das RTL/n-tv-Trendbarometer sah die CSU am Vortag bei 37 Prozent.

Die AfD würde laut Civey-Erhebung derzeit 15,2 Prozent (Forsa: 13) der Stimmen holen. Vom Umfragetief der CSU profitieren auch die Grünen, die auf 15 Prozent (Forsa: 17) kämen. Die SPD würde Stand jetzt deutlich verlieren und nur 12,5 Prozent erreichen (Forsa: 12). Die Freien Wähler kämen auf 7,3 Prozent (Forsa: 8), die FDP liegt bei 5,3 Prozent (Forsa: 5). Die Linken könnten mit 2,7 Prozent (Forsa: 4) rechnen.

Umfrage: Nur 38 Prozent sind mit Söder zufrieden

Mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sind inzwischen laut Civey-Umfrage nur noch 38 Prozent der Menschen aus Bayern zufrieden - 46,6 Prozent äußerten sich gegenteilig. Im Vormonat war das Stimmungsbild hier noch ausgewogen.

CSU-Generalsekretär Markus Blume hatte am Montag Forsa angegangen und gesagt, das Institut sei "nicht mehr ernst zu nehmen". Die Christsozialen schneiden in Forsa-Umfragen häufig schlechter ab als bei anderen Umfrageinstituten. Vergleicht man die aktuellsten Erhebungen von Civey und Forsa, liegt die Differenz bei den CSU-Stimmen aber nur bei 1,1 Prozentpunkten.

 

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