Verzicht auf Einspruch Mourinho darf bei Schicksalsspiel nicht ins Stadion

José Mourinho: "Vielleicht setze ich mich mit meinem iPad an eine Straßenecke." Foto: dpa

"The Special One" verzichtet auf einen Einspruch und ist daher am Samstag bei der Premier-League-Partie bei Stoke City nicht Stadion. "Vielleicht sehe ich mir das Spiel auch gar nicht an."

 

London - Star-Trainer José Mourinho vom kriselnden englischen Meister FC Chelsea wird bei seinem "Schicksalsspiel" am Samstag (18.30) bei Stoke City nicht im Stadion sein.

Der Portugiese entschied, doch keinen Einspruch gegen das vom Verband FA verhängte Stadionverbot für ein Spiel einzulegen. "Es ist dumm, einen Kampf zu kämpfen, den man sicher verlieren wird", sagte der 52-Jährige.

Der zweimalige Champions-League-Gewinner wurde im Ligaspiel am 24. Oktober bei West Ham United (1:2) nach der Halbzeit auf die Tribüne geschickt, nachdem er in der Pause mit Schiedsrichter Jon Moss diskutiert und sich geweigert hatte, die Schiedsrichter-Kabine zu verlassen.

Anschließend verhängte die FA das Stadionverbot sowie eine Geldstrafe in Höhe von 56.000 Euro.

Nach einem katastrophalen Saisonstart mit Platz 15 nach elf Spieltagen steht Mourinho bei den Blues gehörig unter Druck. Wie und ob er das Spiel nun verfolgen wird, ließ "The Special One" offen.

"Vielleicht setze ich mich mit meinem iPad an eine Straßenecke. Ich weiß es nicht. Vielleicht sehe ich mir das Spiel auch gar nicht an. Ich darf während des Spiels keinen Kontakt zu meinem Team haben", erklärte Mourinho, betonte aber: "Ich trage die Verantwortung, egal was passiert. Meine Assistenten brauchen sich keinen Druck zu machen."

 

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