Verteidiger des FC Bayern Rafinha hat den deutschen Pass: Was macht Löw?

Rafinha jubelt über ein Bayern-Tor - und jetzt auch über den deutschen Pass Foto: firo/Augenklick

Nun ist es offiziell: Rafinha hat den Einbürgerungstest bestanden und den deutschen Pass in der Tasche. Wird der Bayern-Star nun auch interessant für Bundestrainer Joachim Löw?

 

München - Fußball-Profi Rafinha (30) vom FC Bayern München hat seit Dienstag einen deutschen Pass. "Ich bin schon zehn Jahre in Deutschland und wollte das unbedingt für mich und meine Familie", sagte der Außenverteidiger des deutschen Rekordmeisters einen Tag vor dem Champions-League-Auftritt der Bayern in Zagreb. "Meine Zukunft ist auch sehr wichtig", kommentierte der gebürtige Brasilianer.

Mit Blick auf den weiteren sportlichen Werdegang zeigte er sich zurückhaltend. "Ich muss mich auf den FC Bayern konzentrieren, dann schauen wir, was in der Zukunft kommt." Rafinha stand von 2005 bis 2010 beim FC Schalke unter Vertrag, nach einer Stipvisite nach Genua wechselte er im Juni 2011 zum FC Bayern. Sein Vertrag bei den Münchnern läuft noch bis 2017. Zwar wurde schon über Einsätze von Rafinha in der DFB-Auswahl spekuliert, aber für Bundestrainer Joachim Löw war der Außenverteidiger zuletzt "kein Thema".

"Mit seinen Qualitäten auf und neben dem Platz ist er immer eine Option", hatte Bayern-Stürmer Thomas Müller vor ein paar Wochen auf AZ-Nachfrage zu einer möglichen Nationalelf-Zukunft des kleinen Außenverteidigers gesagt. Rafinha und der DFB – dieses Thema könnte in den kommenden Monaten tatsächlich heiß werden.

Auf der Position des Rechtsverteidigers sucht Löw nach dem Rücktritt von Philipp Lahm noch nach der idealen Besetzung. Bislang konnten weder der Liverpooler Emre Can noch Hoffenheims Sebastian Rudy restlos überzeugen.

 

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