Versuchte Vergewaltigungen Sextäter von Hadern: So fasste ihn die Polizei

Mit diesem Bild fahndete die Polizei nach dem Täter. Foto: Polizei München

Ein DNA-Abgleich hat den Vergewaltigungstäter von Großhadern überführt. Der 25 Jahre alte Student hatte bereits im März in Thüringen ein Sexualdelikt begangen. Am Mittwoch klickten die Handschellen.

 

München - Wie bereits berichtet, bestieg eine 20-jährige Studentin am 25. Mai gegen 03.35 Uhr gemeinsam mit einer Freundin, einen Nachtbus der Linie N40 an der Haltestelle „Karlsplatz/Stachus“. Beide Frauen stiegen gegen 04.05 Uhr an der Bushaltestelle „Klinikum Großhadern“ wieder aus und gingen gemeinsam die Heiglhofstraße stadtauswärts entlang. Der bis dahin nicht bemerkte Täter griff der 20-Jährigen von hinten zunächst unter den Rock, bevor er sie zu Boden stieß. Anschließend legte er sich auf sie und versuchte ihre Strumpfhose zu zerreißen.

Da sie sich zusammen mit ihrer Freundin stark wehrte, konnte die Frau den Täter in die Flucht schlagen.

Bei der durchgeführten Spurensicherung konnte männliche DNA festgestellt werden. Die gleiche DNA tauchte bereits bei einem bislang ungeklärten, ähnlich gelagerten Sexualdelikt in Jena im März 2014 auf. Die DNA konnte durch einen Abgleich beim Bayerischen Landeskriminalamt einem 25-jährigen Studenten zugeordnet werden.

Am Mittwoch wurde der Student an seinem Wohnort in München angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die Polizei prüft nun weitere Zusammenhänge mit anderen Sexualstraftaten in München.

 

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