Versteigerung für guten Zweck Eric Clapton: Eine Gitarre gegen Leukämie

Eric Clapton hat seine Fender Straocaster einem befreundeten Musiker geschenkt, der sie nun wiederum für einen guten Zweck versteigert hat. Foto: dpa

Eric Clapton macht sich für den guten Zweck stark und hat seine Fender-Gitarre einem Kollegen geschenkt, der diese nun versteigern lässt - für den Kampf gegen Leukämie.

 

Der Musiker hatte 2014 die 'Fender Straocaster' gekauft und sie unter anderem auf seinem 70. Geburtstag gespielt. Diese hatte er seinem Musikerkollegen Johnny Nicholas überlassen, der durch die Country-Band 'Asleep at the Wheel' bekannt geworden ist.

Nicholas wollte die Gitarre versteigern lassen, um Geld für die Heilung seiner Frau Brenda zu sammeln, die an Leukämie erkrankt war. Wie 'TMZ' berichtet, erlag sie jedoch vor kurzem ihrer Krankheit. Nicholas hat sich nun entschlossen, die Gitarre trotzdem unter den Mann zu bringen.

Der Erlös soll an eine Stiftung gehen, die sich für die Erforschung von Leukämie einsetzt. Es wird geschätzt, dass durch den Verkauf der Gitarre bis zu 20.000 Dollar eingenommen werden.

Clapton kann kaum noch Girarre spielen

Clapton hatte offenbar keine großen Probleme, sich von seinem Instrument zu trennen. Der Gitarrist kann selbst kaum noch spielen wie er vor einigen Wochen zugegeben hatte. Grund ist eine Nervenkrankheit, die dem mittlerweile 71-Jährigen schwer zu schaffen macht.

In einem Interview mit dem 'Classic Rock'-Magazin erklärte er: "Es hat mit Schmerzen im unteren Rückenbereich angefangen und hat sich dann zu Neuropathie entwickelt. Das fühlt sich an, als würde man Elektroschocks durch sein Ben gejagt bekommen."

"Alkoholismus und Drogensucht"

Mit seiner Krankheit komme er jedoch klar, auch wenn das Gitarrenspiel ihm sehr schwer falle. Dafür habe er vieles, für das er dankbar sei: "Ich erhole mich noch immer von Alkoholismus und Drogensucht, deshalb finde ich es großartig, dass ich überhaupt noch am Leben bin."

 

0 Kommentare