Vermisste Soldatin Svenjas Handy in Norddeutschland geortet

Was trieb Svenja Büschel in die Flucht? Ermittler rätseln über ihre Fahrt von Franken über Baden nach Norddeutschland. Foto: AZ Aktuellredaktion

WEISSENBURG/BRUCHSAL Der Fall der verschwundenen Zeitsoldatin Svenja Büschel wird immer mysteriöser: Am letzten Wochenende ist die 21-Jährige verschwunden. Jetzt gibt es eine rätselhafte erste Spur: Sie führt nach Norddeutschland.

 


Sie ist in einer Kaserne im badischen Bruchsal stationiert, ihre Angehörigen leben in der Nähe von Weißenburg. Von dort aus war sie mit ihrem Audi A3 zu Freunden nach Pforzheim gereist, wo sie die Nacht auf Samstag verbracht hatte. Am Samstagmorgen wurde sie das letzte Mal gesehen. Dann verlor sich ihre Spur. Besonders Besorgnis erregend: Svenja Büschel ist im fünften Monat schwanger!

Die norddeutschen Behörden sind eingeschaltet


Jetzt hat die ermittelnde Polizei in Karlsruhe einen ersten Anhaltspunkt über Svenjas Verbleib: Offenbar hatte sie in den letzten Tagen für wenige Minuten ihr Handy angeschaltet. Über ihren Netzanbieter fanden die Ermittler heraus, dass sie sich offensichtlich in Bremen aufhielt.
„Was sie dort tat, ob sie immer noch da ist oder irgendwelche Verbindungen in die Hansestadt hat, wissen wir nicht”, erklärte der Karlsruher Polizeisprecher Ralf Minet am Freitag gegenüber der AZ. Die norddeutschen Behörden sind eingeschaltet und fahnden mit Hochdruck nach der jungen Frau.


Svenja Büschel ist etwa 175 Zentimeter groß, hat eine etwas kräftige Statur und trägt ihr Haar – anders als auf dem Bild – jetzt etwas länger. Sie war mit einem schwarzen älteren A 3, Kennzeichen WUG - S 2309, mit auffällig silberfarbenen Außenspiegeln unterwegs. Diese Farbkombination ist ungewöhnlich und eher selten.
Hinweise auf Svenjas Verbleib an den Karlsruher Kriminaldauerdienst erbeten unter Tel.0721/939-5555.

Steffen Windschall

 

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