Vermisst beim FC Bayern David Alaba: "Wir warten sehnsüchtig auf Ribéry"

Vermisst seinen Kumpel Franck Ribery (r.): David Alaba (l.). Foto: dpa

David Alaba vermisst seinen verletzten Mannschaftskameraden Franck Ribéry, der Fortschritte macht. "Wir brauchen ihn", so der Österreicher.

 

München - Einige Wochen wird David Alaba noch auf seinen Lieblingsmitspieler verzichten müssen. Franck Ribéry, der kongeniale Partner des Österreichers auf der linken Seite des FC Bayern, ist nach langer Verletzungspause gerade erst wieder ins Lauftraining eingestiegen.

Womöglich kehrt der 32-jährige Franzose noch in dieser Hinrunde auf den Platz zurück – vielleicht aber auch erst nach der Winterpause.

Je nachdem, wie er sein Reha-Programm verkraftet.

Aktuell jedenfalls, das verriet Alaba vor dem Spiel bei Werder Bremen, müsse Ribéry wieder eine Pause einlegen: "Er ist erkältet. Ich habe ihn nach den Länderspielen noch nicht gesehen."

Besonders für Alaba, der mit Ribéry jahrelang eines der weltbesten Außengespanne bildete und auch privat eng mit ihm verbunden und befreundet ist, dürfte Ribérys Auszeit schon viel zu lange dauern.

"Er fehlt uns allen, auf dem Platz und auch außerhalb des Platzes", sagte Alaba nun auf AZ-Nachfrage: "Wir brauchen ihn. Er hat oft genug bewiesen, wie wichtig er für uns ist. Wir alle warten sehnsüchtig auf seine Rückkehr."

Die letzte gemeinsame Partie absolvierten Alaba und Ribéry im März. Damals, im Champions-League-Achtelfinale gegen Schachtjor Donezk, verletzte sich der Franzose am Sprunggelenk. Bis heute hat er nicht mehr gespielt. Eine Knochenhautentzündung im rechten Sprunggelenk verhinderte weitere Auftritte des Duos Alaba/Ribéry.

Trotz der Verletzungspause habe Ribéry seinen Optimismus nicht verloren, verriet Alaba. "Persönlich geht es ihm sehr gut. Er ist ein Spieler, der mental sehr stark ist. Franck lässt sich von so etwas nicht unterkriegen.“ Ribéry sei für viele Bayern-Profis „ein Vorbild, speziell für junge Spieler. Vom Kopf her ist er so stark. Er setzt sich Ziele und versucht die mit aller Gewalt zu erreichen."

Apropos Ziele: Ein solches hat sich Alaba gerade erst erfüllt. Mit der österreichischen Nationalelf qualifizierte sich der 23-Jährige für die EM 2016 in Frankreich. "Wir genießen den Moment", sagte er, "und natürlich fahren wir nicht dahin, um einfach nur dabei zu sein."

Franck Ribéry wird Alaba dort übrigens nicht begegnen. Er ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten.

 

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