Verlierer des Tages Madonna bekommt Hausverbot in Kino

Weil sie sich nicht von ihrem Handy trennen konnte, hat die Queen of Pop Madonna in Zukunft Hausverbot in einer US-Kinokette.

 

New York - Das Prinzip eines Kinos besticht eigentlich mit Einfachheit: Auf der Leinwand läuft ein Film, die Zuschauer folgen fasziniert und ruhig dem Geschehen. Madonna (55) allerdings hat dieses Verhalten nicht verinnerlicht und sich deshalb ein Hausverbot bei der US-Kinokette "Alamo Drafthouse Cinemas" eingehandelt.

Die Pop-Ikone war in New York bei der Premiere des Films "12 Years a Slave", in dem Steve McQueen die Geschichte eines afroamerikanischen Sklaven erzählt, der in Louisiana auf einer Plantage schuften muss. Doch Madonna ignorierte den Streifen weitestgehend, konzentrierte sich auf ihr Blackberry und tippte ununterbrochen Nachrichten. Genervt von diesem Verhalten sprachen sie andere Kinobesucher darauf an, Madonna reagiert ungehalten und erwiderte: "Es ist fürs Geschäft, Sklave!"

Der Besitzer des Kinos, Tim League, griff anschließend bei Twitter durch: "So lange sich Madonna bei den Kinofans nicht entschuldigt, hat sie Hausverbot in allen Drafthouse-Kinos." Zwar twitterte League später, dass das nur ein Witz gewesen sei. Gegenüber "Entertainment Weekly" betonte er aber erneut, dass er das Hausverbot ernst meinte. Und gestand ein: "Ich denke nicht, dass sie das interessieren wird."

 

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