Verlierer des Tages Hansjörg Thurn verteidigt seinen RTL-Film "Helden"

Szene aus dem RTL-Katastrophen-Film "Helden" Foto: RTL

Von Kritikern zerrissen, aber vom Regisseur geliebt. Hansjörg Thurn verteidigt die Acht-Millionen-Euro teure RTL-Produktion "Helden".

 

Köln - Hansjörg Thurn (48), Regisseur des RTL-Katastrophen-Films "Helden", geht auf seine Kritiker los. Statt Gras über das Fremdschäm-Fiasko wachsen zu lassen, schrieb er einen offenen Brief an verschiedene Redaktionen, den der Branchendienst "Blickpunkt: Film" veröffentlichte. Darin heißt es unter anderem: "Woher dieser akute Beißreflex der Kritiker stammte, ist mir nicht ganz klar. Wir haben in unserem Film weder faschistoide noch pädophile Tendenzen, wir rufen weder zur Gewalt gegen Minderheiten auf und haben auch keine versteckten religiösen Terrordrohungen zwischen den Szenen versteckt." Außerdem hätten er und sein Crew "Spaß" bei den Dreharbeiten gehabt. Na dann.

Der teuerste RTL-Film aller Zeiten wurde von sämtlichen Kritikern verrissen. "Die Acht-Millionen-Euro-Katastrophe" titelte "Spiegel-Online". Die "Süddeutsche Zeitung" nannte den Streifen anlässlich seines Sendetermins am 3. Oktober "Tag der deutschen Gurke". Und die "Bild"-Zeitung machte "Helden" kurzerhand zum "schlechteste Film des Jahres".

 

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