Verlierer des Tages Aerosmith macht mehr Geld mit Videospiel als mit Platten-Verkäufen

Aerosmith: Tom Hamilton, Brad Whitford, Steven Tyler und Joe Perry (v.l.n.r.) Foto: Charles Sykes/Invision/AP

Eigentlich sollte man meinen, dass Musiker ihr Geld durch Konzerte oder Plattenverkäufe verdienen. Doch das sieht mittlerweile bei vielen Bands anders aus. Die Rocker von Aerosmith können davon wahrhaft ein Lied singen. Die US-Stars haben laut Videospiele-Hersteller Activision nämlich mit ihrer Version von "Guitar Hero" weit mehr verdient, als mit jedem ihrer bisherigen Alben.

 

Ihre Platte "Honkin' On Bobo" aus dem Jahr 2004 verkaufte sich laut "vox.com" beispielsweise in der ersten Woche nach Release 160.000 mal und spülte somit rund 2 Millionen US-Dollar in die Kassen der Rocker. Das Videospiel "Guitar Hero: Aerosmith" ging im Jahr 2008 hingegen alleine in der ersten Woche 600.000 mal über die Ladentheke. Bis heute wurde das Gitarren-Game über 4 Millionen Mal verkauft und bescherte Steven Tyler, Joe Perry und Co. einen warmen Geldsegen in Höhe von umgerechnet 18,5 Millionen Euro. Tja, finanzielle Sorgen müssen sich Aerosmith wohl nicht machen; ihre Alben scheinen dennoch irgendwie nicht mehr so gefragt zu sein.

 

0 Kommentare