Verletzung im Skicross in Sotschi Vater: Operation von Komissarowa in München erfolgreich

Skicrosserin Maria Komissarowa, die sich beim Skicross schwer an der Wirbelsäule verletzt hatte, ist in München operiert worden. Ihr Vater sprach jetzt von einem erfolgreichen Verlauf der OP.

 

Sotschi – Eine erste Operation der verletzten russischen Skicrosserin Maria Komissarowa in München ist ihrem Vater zufolge erfolgreich verlaufen. „Ihr Zustand wird von den behandelnden Ärzten im Klinikum Rechts der Isar als zufriedenstellend eingeschätzt“, sagte Leonid Komissarow der russischen Agentur Ria Nowosti. Die 23-Jährige werde möglicherweise noch am Dienstag erneut an der Wirbelsäule operiert. „Marias Lebensgefährte und weitere Freunde sind in München und unterstützen sie“, sagte Komissarow.

Die Sportlerin hatte sich bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi bei einem Trainingssturz den zwölften Brustwirbel gebrochen. Während einer sechseinhalb Stunden langen Operation in Krasnaja Poljana wurde ihr ein Metallimplantat eingesetzt. Danach brachte sie ein Spezialflugzeug nach München.

Die Klinik für Unfallchirurgie der Technischen Universität ist ein zertifiziertes überregionales Traumazentrum. Die Entscheidung zur Behandlung in Deutschland war von der Familie getroffen worden. Von den russischen Behörden erhalte seine Tochter aber „maximale Unterstützung“, sagte Leonid Komissarow.

 

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