Vergleich der TV-Gelder In dieser Tabelle muss der FC Bayern bluten

Einnahmen durch TV-Gelder: Jubelposen in der englischen Premier League, gute Miene zu bösem Spiel in der Bundesliga - hier Bayern-Präsident Uli Hoeneß (rechts). Foto: firo/Augenklick

Die Klubs aus der englischen Premier League sahnen bei den TV-Geldern im europäischen Vergleich ganz schön ab: Der deutsche Rekordmeister FC Bayern kämpft in dieser Tabelle gegen den Abstieg.

 

München - Beim Anblick dieser Zahlen werden die Bundesliga-Bosse inklusive Bayern-Präsident Uli Hoeneß in schöner Regelmäßigkeit ganz blass um die Nase.

Für die Spielzeit 2016/2017 werden in der englischen Premier League insgesamt 2,75 Milliarden Euro ausgeschüttet, für die Jahre 2016 bis 2019 sind es allein für die nationalen TV-Übertragungsrechte über 6,9 Millionen Euro. Dazu kommen die Einnahmen aus dem Verkauf der internationalen TV-Rechte.

Nach Abschluss des milliardenschweren TV-Vertrages des englischen Verbandes FA mit den TV-Riesen British Telecommunications und Sky sind die Summen im ersten Jahr in astronomische Höhen geschossen.

Da kann die Deutsche Fußball Liga (DFL) nicht mithalten - trotz des Rekordhochs mit 709 Millionen Euro für die abgelaufene Bundesliga-Saison. Was da für eine Riesenlücke klafft, zeigt dieses Szenario: Dies gilt folgerichtig auch Der alte und neue deutsche Meister FC Bayern kassiert 74,162 Millionen Euro, also über 30 Millionen Euro weniger als Premier-League-Schlusslicht FC Sunderland (107 Millionen Euro), meldet die spanische Sporttageszeitung As.

FC Chelsea weit vorne

Selbst Branchengrößen wie der FC Barcelona und Real Madrid sind in diesem Ranking nur Mittelmaß: Laut As erhalten Barca und Real für die abgelaufene Spielzeit rund 150 bzw. 143 Millionen Euro. Damit wären die beiden erfolgreichsten europäischen Vereinsteams der vergangenen Jahre inur Siebter und Achter.

Nummer eins in der Tabelle der TV-Gelder ist der englische Meister FC Chelsea mit rund 173 Millionen Euro.

 

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