Verfolger des FC Bayern So reagiert RB Leipzig auf die Hoeneß-Spitze

Milliardär Dietrich Mateschitz und der designierte Bayern-Präsident Uli Hoeneß (rechts). Foto: dpa, Rauchensteiner/Augenklick

Der Konter hat nicht lange auf sich warten lassen. "RB ist das Beste, was der Bundesliga passieren konnte", reagierte RB Leipzig-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff auf eine Stichelei von Uli Hoeneß, dem designierten Präsidenten des FC Bayern.

 

München - Uli Hoeneß, designierter Präsident des FC Bayern, hatte sich eine Stichelei in Richtung des aufstrebenden Aufsteigers nicht verkneifen können - jetzt folgt die Retourkutsche.

"RB ist das Beste, was der Bundesliga passieren konnte. RB war wichtig, um uns so zu entwickeln. Wir sind ein Zuhause für den Nachwuchs, eine tolle Starthilfe, das hilft auch der Bundesliga", erklärte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bei "Sky".

"Wir haben wie alle Vereine auch ein Budget, an das wir uns halten. Wir haben tolle Transfers getätigt, Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl haben einen tollen Job gemacht. Wir sind weit entfernt vom Etat des BVB, Bayern, oder Gladbach", sagte er zu dem Vorwurf, nur durch die Millioneninvestitionen erfolgreich zu sein.

Die Leipziger werden vom Getränkeunternehmen des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz gesponsert. Am 21. Dezember gastiert RB in München.

Die starken Auftritte von RB Leipzig nötigten Uli Hoeneß zwar Respekt ab ("Ich muss ehrlich sagen, dass ich Red Bull Leipzig für sehr stark halte"), doch der 64-Jährige meinte auch: "Die haben natürlich den Vorteil, dass sie meiner Meinung nach während der Woche immer auf der Couch liegen, wenn wir im Champions-League-Rhythmus sind."

Rekord des MSV Duisburg in Gefahr

Und: "Und wie ich den Herrn Mateschitz kenne, wird er, wenn es an Weihnachten notwendig ist, noch ein paar Milliönchen drauflegen. Insofern ist es schon mittelfristig ein gefährlicher Gegner."

RB Leipzig legt bis dato den besten Start eines Liga-Neulings hin und kann am Samstag im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 den Rekord des MSV Duisburg aus der Spielzeit 1993/1994 egalisieren - damals blieb der MSV als Neuling in den ersten zehn Liga-Partien ungeschlagen.

 

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