Verdächtige aus Spielhallen-Milieu Mordfall Bögerl: Es gibt eine neue Spur

Drei Jahre nach dem mysteriösen Mord: Im Fall der Bankiersgattin Maria Bögerl im baden-württembergischen Heidenheim sucht die Polizei die Täter nun in einem Spielhallen-Umfeld.

Heidenheim – Die Ermittler verdächtigen mehrere Männer, die Frau des damaligen örtlichen Sparkassenchefs entführt und später ermordet zu haben.

 

Man habe „tatrelevante DNA-Spuren“ gefunden, teilten die Staatsanwaltschaft Ellwangen und die Landespolizeidirektion Stuttgart am Mittwoch mit. Diese werden mit Speichelproben von Männern aus der Region abgeglichen.

Bislang gebe es mehr als 3000 Proben. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Täter womöglich im Raum Neresheim, Giengen an der Brenz und Dillingen sowie in dortigen Spielhallen oder Gaststätten mit Spielautomaten aufhalten.

Die Orte liegen alle in der Nähe von Heidenheim. Maria Bögerl war die Ehefrau des Heidenheimer Sparkassenchefs Thomas Bögerl und zweifache Mutter. Sie wurde am 12. Mai 2010 entführt, ihr Mann angerufen. Die Lösegeldübergabe scheiterte.

Die Leiche wurde später in einem Wald entdeckt. Ein Jahr danach nahm sich Thomas Bögerl das Leben.

 

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