Beim politschen Frühschoppen auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg hat Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ordentlich gegen Kanzlerin Angela Merkel gewettert und einen Stasi-Vergleich gezogen.

Abensberg - Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit drastischen Worten attackiert - und sie in die Nähe der DDR-Staatssicherheit gerückt.

Die Bürger müssten wieder über die Richtung der Politik bestimmen, sagte Aiwanger am Montag auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. Und nicht wie bei den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP ein amerikanischer Lobbyist, ein Manager oder eine Kanzlerin, "wo man den Eindruck hat, dass sie immer noch für die Stasi unterwegs ist".

Das Vertrauen der Bürger zu den Regierenden sei angesichts der Flüchtlingskrise weggebrochen, sagte Aiwanger. "Das war politisches Versagen par excellence." Nun sei "Gefahr im Verzug". Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern mit der Alternative für Deutschland auf Rang zwei nannte Aiwanger einen "Hilferuf der Bevölkerung an die Bundesregierung". Leider Gottes habe es so weit kommen müssen.