Hamburg - Tausende Menschen haben in den vergangenen Tagen eine Online-Petition gegen zwei Deutschland-Konzerte des Musikers R. Kelly unterschrieben. Bis zum Abend hatten bereits fast 5000 Menschen ihren Namen unter die Online-Petition gesetzt, um die Konzerte in Hamburg und in Ludwigsburg im April zu verhindern. Mehrere deutsche Medien hatten zuvor über die Petition berichtet. Gegen den R&B-Künstler waren Anfang Januar in einer US-TV-Dokumentation Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erhoben worden. Die Vorwürfe reichen bis in die 90er Jahre zurück. Kelly streitet die Vorwürfe ab.