USA-Sieg beim America's Cup Wunder gibt es immer wieder: Die verrücktesten Sport-Comebacks

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Bayerns Pleite gegen ManU, der WM-Sieg in Bern: Was der Sport für unglaubliche Comebacks erlebt hat.

 

San Francisco Team Oracle hat beim America’s Cup Historisches geleistet. Nicht das erste Mal, dass der Sport unglaubliche Geschichten schreibt.

16. Oktober 2012: Deutschland – Schweden 4:4. 4:0 führte das Team von Joachim Löw in der Fußball-WM-Qualfikation gegen Schweden. Doch dann? Tor um Tor. Bis zum 4:4 in der Nachspielzeit.

30. September 2012 – Ryder Cup. Nach den ersten beiden Tagen liegen die Europäer im Medinah Country Club schier aussichtslos mit 4:8 gegen die US-Golf-Profis um Tiger Woods zurück. Dann schlägt Europa am letzten Tag zurück. Martin Kaymer locht den entscheidenden Putt: der 14,5:13,5-Triumph.

25. Mai 2005: FC Liverpool – AC Mailand 6:5 n.E.. Eine Halbzeit lang werden die Engländer im Fußball-Finale der Champions League vorgeführt. Doch innerhalb von nur 15 Minuten machen die Reds aus einem 0:3 ein 3:3 – und setzen sich im Elfmeterschießen durch.

Oktober 2004: Boston Red Sox – New York Yankees 4:3. Boston hat seit 1918 nicht mehr den Titel in der MLB gewonnen und steht vor einer bitteren Pleite gegen den Erzrivalen. 0:3 liegen die Red Sox in der Serie hinten. Doch Boston gleicht aus, gewinnt das Spiel – und später den Titel.

26. Mai 1999: FC Bayern – Manchester United 1:2. Eigentlich ist der FC Bayern schon Champions–League-Sieger, die Sieger-Shirts liegen schon bereit. Doch plötzlich steht es 1:2 für Manchester United. Teddy Sheringham (90.+1) und Ole Gunnar Solskjaer (90.+3) trafen für die Engländer.

27. August 1995: Formel in Spa: Schumacher von 16 auf 1. Ausgerechnet bei seinem Lieblingsrennen steht der spätere Rekordweltmeister nur auf Rang 16. Doch das berüchtigte Ardennenwetter und eine gewagte Strategie ermöglichen die Aufholjagd und den Sieg.

23. Juli 1989: Tour de France: Greg LeMond gegen Laurent Fignon. 24,5 Kilometer trennen Fignon von seinem dritten Triumph. 50 Sekunden Vorsprung hat er vor dem Einzelzeitfahren auf seinen Widersacher LeMond. Es reicht am Ende nicht – der Amerikaner zieht im Zeitfahren vorbei.

9. März 1986: Eishockey: Düsseldorfer EG gegen Kölner Haie. 5:1 steht es für die Düsseldorfer EG im zweiten Duell gegen den Erzrivalen Kölner Haie nach 40 Minuten. Doch in sieben Minuten trifft der KEC fünfmal und drehte die Partie. 6:5 hieß es am Ende. Die Haie werden später Meister.

4. Juli 1954: Deutschland – Ungarn 3:2. Nach acht Minuten liegt Deutschland im Finale der WM 1954 schon 0:2 gegen den Favoriten hinten. Dann treffen Max Morlock und Helmut Rahn. Und nochmal Rahn – das Wunder von Bern.

 

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