Urteil nach versuchten Vergewaltigungen Zehn Jahre Haft für den „Frauenjäger“

Verurteilt: Sex-Täter Marius C. im Gespräch mit seinem Anwalt Stefan Korn und der Dolmetscherin. Foto: jot

Er wollte in Freiburg und München in drei Fällen Frauen dazu bringen, Oralsex mit ihm zu haben. Jetzt wurde der 28-jährige Sex-Täter verurteilt. Was eins der Opfer zur AZ sagt.

 

München – Staatsanwältin Rebecca Hupke sparte in ihrem Plädoyer nicht mit drastischen Vergleichen. Der Angeklagte Marius C. (28) habe sich wie ein Raubtier auf der Jagd verhalten, erklärte sie. Er habe seine Opfer verfolgt und isoliert, bevor er zuschlug. Die Anklägerin forderte für drei brutale Fast-Vergewaltigungen in Freiburg und München (AZ berichtete) 11 Jahre und sechs Monate Haft.

Eines der Opfer, eine 24-Jährige, die in ihrer Wohnung überfallen wurde, sah sich den Prozess von Anfang bis zum Ende an. „Es ist mir wichtig zu sehen, dass er für seine Taten bestraft wird“, erklärte die junge Frau im AZ-Gespräch. Um mit dem Geschehenen zumindest einigermaßen klar zu kommen. Das Urteil: Zehn Jahre Haft. Im Gefängnis eine lange Zeit. Die Frauen aber haben lebenslänglich, sagte Staatsanwältin Hupke.

 

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