Ursache noch unklar Tragisches Unglück: Extremkletterer (†31) stürzt in den Tod

Brad Gobright stürzte rund 300 Meter in den Tod. (Archivbild) Foto: imago/Westend61

"Welch ein trauriger Tag": Im Internet trauern Fans und Kollegen um den Free-Solo-Abenteurer Brad Gobright († 31). Die Ursache des Unglücks in Mexiko ist noch unklar.

 

El Potrero Chico - Nur 31 Jahre ist Brad Gobright alt geworden. Der US-amerikanische Extremkletterer ist am Mittwoch bei einem Sturz in El Potrero Chico in Mexiko ums Leben gekommen.

Laut dem Klettermagazin "Rock and Ice" kletterte er die Route "Sendero Luminoso" im Bundesstaat Nuevo León mit seinem Kollegen Aidan Jacobson. Beim Abseilen sei Gobright rund 300 Meter in die Tiefe gestürzt. Der Kalifornier galt als einer der erfolgreichsten Free-Solo-Kletterer der Welt. Free Solo bedeutet Hänge ohne Sicherung, Gurte und Schutzausrüstung zu meistern. Bei der Tour im Norden Mexikos benutzte Gobright allerdings ein Seil. Als er sich nach unten lassen wollte, stürzte er ab. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Auch sein Kollege Aidan Jacobson stürzte ab. Er landete allerdings in einem Busch, der seinen Fall abbremste.

Trauer in den Sozialen Medien

In den Sozialen Medien sprechen Fans und Kletterer ihr Beileid aus und sind bestürzt. "Welch ein trauriger Tag" oder "Rest in peace" schreibt die Community unter die Todesanzeige des Kletterers unter anderem auf Facebook.

Spätestens seit seiner Speed-Kletter-Aktion an der "Nose" des El Capitan im Yosemite-Nationalpark erlangte er größere Bekanntheit in der Klettergemeinde. Gemeinsam mit dem Kletterer Jim Reynolds bezwang er die 1.000 Meter-Wand in nur zwei Stunden und 20 Minuten.

 

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