Ungewöhnlicher Polizeieinsatz in Pasing Beinahe-Sex auf dem Streifenwagen

Auf einem Streifenwagen vor den Inspektion an der Institutsstraße tauschten die beiden Studenten heftige Zärtlichkeiten aus. Foto: Google Street View

Eine Studentin will (23) ihrem „Bekannten“ ein Geburtstagsgeschenk machen: Sie legt sich auf einem Streifenwagen und zieht sich aus. Die Polizei stoppt das Treiben.

 

Pasing -  Es war am Samstagvormittag und es war sein 25. Geburtstag. Da wollte eine Studentin (23) ihrem Freund – oder „Bekannten“, wie die Polizei schreibt – offenbar ein besonderes Geschenk machen.

Als ein Polizist um 9.20 Uhr in der Pasinger Wache aus dem Fenster blickte, sah er, dass eine junge Frau auf der Motorhaube eines geparkten Streifenwagens lag und ihr T-Shirt hochhob.

„Auf ihr“, so heißt es im Pressebericht der Polizei, „lag ihr 25-jähriger Bekannter“.

Ganz offensichtlich war das Paar „in Vorbereitung, den Geschlechtsverkehr durchzuführen“, ergänzt ein Polizeisprecher mündlich.

Das konnten die Beamten der Pasinger Wache nicht dulden. Sie „unterbrachen diese Zärtlichkeiten“ und das Paar musste mit in die Polizeiinspektion kommen.

Neben einer Anzeige wegen Sachbeschädigung – auf der Motorhaube waren frische Kratzer – bekamen die beiden auch eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.

In Paragraph 183 des Strafgesetzbuchs heißt es dazu unzweideutig: „Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."

2011 wurde ein Pärchen mal besonders hart abgestraft. Ein Arbeiter (23) und seine Freundin hatten sich unter dem Gejohle und Geklatsche von Zuschauern auf der Leopoldstraße vergnügt – bis die Polizei kam.

Das Amtsgericht verdonnerte die beiden deshalb später zu einer Strafe von 1750 Euro.

 

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