Unfall am Autobahndreieck A 95 Starnberg: Porsche rammt Auto: Frau (67) tot!

Dieser weiße Porsche GT3 hat bei Starnberg den Wagen einer Frau gerammt. Foto: Gaulke

Ein Porschefahrer aus Baden-Württemberg rast am Autobahndreieck Starnberg in das Auto einer 67-Jährigen. Die Frau kommt in die Klinik, wo sie an ihren schweren Verletzungen stirbt

 

Starnberg – Eine 67 Jahre alte Frau ist am Samstagmittag bei einem Unfall am Autobahndreieck Starnberg getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde ihr Auto von einem Porsche gerammt, dessen Fahrer wegen hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte.

Nach dem Zusammenstoß auf der Autobahn 95 kam die Frau zunächst schwer verletzt ins Krankenhaus, wo sie starb. Der 51-jährige Sportwagenfahrer und sein drei Jahre älterer Beifahrer trugen leichte Verletzungen davon.

Lesen Sie hier den Polizeibericht:

Ein 51 jähriger Mann aus Baden-Württemberg fuhr mit seinem Pkw Porsche mit hoher Geschwindigkeit auf der A 95 in Richtung München. Auf Höhe des Dreiecks Starnberg kam er ins schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überquerte den Grünstreifen und kam auf dem Zubringer von der A 952 zur A 95 wieder auf die Fahrbahn. Dort touchierte er den Pkw einer 67 Jahre alten Frau aus Weilheim. Die Frau kam mit ihrem Pkw Toyota ins schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Die Frau wurde zunächst schwer verletzt in ein Klinikum nach München verbracht, verstarb jedoch anschließend im Krankenhaus aufgrund der schweren Verletzungen. Der Fahrer des Pkw Porsche sowie sein 54 jähriger Beifahrer schleuderten nach der Berührung des Pkw Porsche mit dem Toyota weiter auf der Fahrbahn und kamen anschließend entgegen der Fahrtrichtung im rechten Grünstreifen zum Stillstand. Sie konnten das Fahrzeug verlassen und wurden leicht verletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter beigezogen. Für seine Untersuchungen und Bergung der Fahrzeuge musste die Autobahn bis 19.15 Uhr gesperrt werden. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt. Es waren auch ca. 25 Mann der FFW Neufahrn und Hohenschäftlarn im Einsatz, 14 Mann Rettungsdienst und 3 Beschäftigte von der Autobahnmeisterei.

 

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