Umstrittene Apparate am Flughafen München Herrmann: Suchgeräte sind ungefährlich

Die Geräte wurden erst im Herbst in Betrieb genommen. Viele Mitarbeiter fühlten sich unwohl. (Symbolbild) Foto: dpa

Innenminister Herrmann hat erneut betont, dass die neu angeschafften Röntgengeräte am Münchner Flughafen nicht gesundheitsgefährdend sind. Dies haben Untersuchungen ergeben, es soll aber noch eine weitere Prüfung geben.

München - Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat erneut betont, die als gesundheitsschädlich in der Kritik stehenden Sprengstoffsuchgeräte am Münchner Flughafen seien nicht zu beanstanden - gleichzeitig aber weitere Messungen angekündigt.

Mehrere Untersuchungen hätten ergeben, dass es keine Auswirkungen auf die Gesundheit des Sicherheitspersonal gebe, sagte der Minister am Donnerstag in München. Eine weitere Prüfung in den kommenden Wochen solle letzte Zweifel ausräumen.

Fast die Hälfte aller Mitarbeiter meldete sich krank

Die neuen Geräte waren im Herbst am Münchner Flughafen in Betrieb genommen worden. Daraufhin meldeten sich 200 Mitarbeiter der staatlichen Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München (SGM) wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen - etwa wegen "Geruchserscheinungen" oder "Befindlichkeitsstörungen".

99 wurden krankgeschrieben. Die Geräte wurden vorsorglich aus dem Verkehr gezogen - später allerdings wieder freigegeben. Die Opposition kritisierte den Einsatz zuletzt scharf.

 

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