Umgestaltung am Oertelplatz Alter Platz, neue Pläne: Besser leben in Allach?

Das bunte Haus am Oerteplatz bleibt. Nicht weit davon wird sich viel verändern - erfahren Sie mehr in der Bildergalerie. Foto: Petra Schramek

Das bunte Haus bleibt. Aber was passiert nicht weit davon am Oertelplatz? Die Eckdaten für die Bebauung stehen. Bürger wollen wissen: Wird das Viertel zum Wohnen und Einkaufen attraktiver?

 

Allach - Das Stadtviertel wächst. Aber wird es für die Bürger attraktiver? Diese Frage beschäftigt in Allach und im angrenzenden Untermenzing viele Bürger.

Konkreter wird die Planung nun am Oertelplatz. Schon seit fast 50 Jahren wird über den Platz immer wieder diksutiert.

Das ist geplant: Das zentrale Gelände neben der S-Bahn soll zum Leben attraktiver werden, so die Idee. Ein neues Einkaufszentrum, Büros und 140 Wohnungen sind auf dem Areal neben der S-Bahn geplant, sowie eine Kindertagesstätte.

Ein Prozess der Nachverdichtung also, den auch die Stadtteilpolitiker für nötig erachten. Aber es gibt auch Zweifler. Ein Stück Natur muss weichen – die seltenen Wechselkröten werden in ein Nachbargebiet ausquartiert.

Die Eckdaten für das neue Quartier stehen: In der vergangenen Woche hat der Stadtrat im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung die Satzung für die Bebauung am Oertelplatz beschlossen.

Voraus ging ein Ideenwettbewerb im Jahr 2011, bei dem die Hierl Architekten den ersten Preis gewonnen haben. Ihr Entwurf zeigt, wie sich Wohnen und Einkaufen verbinden lassen. Das Geschäftszentrum soll ein wenig individuell – und nicht monoton – gestaltet sein.

Entlang der Fassade gliedern sich kleine Reihenhäuser, so die Idee. Auch von Wohnhöfen ist die Rede. Das Gegenteil von einer geschlossenen Riegelbebauung.

Es bleibt bei einem Siegerwettbewerb. Wer die Bebauung ausführt, entscheidet der Bauherr.

Wie ist die Meinung im Bezirksausschuss? „Wir stehen hinter einer solchen Bebauung“, sagt BA-Chefin Heike Kainz. Wohnungen seien bekanntlich knapp. Auch Allach-Untermenzing wachse.

Wird das Zentrum kleine Geschäfte - wie von Bürgern befürchtet - nicht vertreiben? "Die Nachfrage wird durch den Zuzug wachsen – sodass auch die ansässigen Einzelhändler die Chance haben, daraus ihren Nutzen zu ziehen."

 

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