Umgang mit ARD-Krimi "lieblos" Bjarne Mädel macht Schluss bei "Mord mit Aussicht"

Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters) bekommt bei ihren Fällen Unterstützung von Dietmar Schäffer (Bjarne Mädel) Foto: ARD/Michael Böhme

Im Sommer heißt es Abschied nehmen von Kommissar Dietmar Schäffer in "Mord mit Aussicht", denn Bjarne Mädel hat keine Lust mehr auf das Format. Nur noch achteinhalb statt neun Drehtage, Wiederholungen im Vorabendprogramm und ein liebloser Umgang mit der Reihe sorgten für seinen Entschluss.

 

Die beliebte ARD-Krimi-Reihe "Mord mit Aussicht" muss ab dem Sommer ohne Bjarne Mädel (45) auskommen. Nach den nächsten sechs Folgen, die zwischen März und Juni gedreht werden, ist Schluss für Dorfpolizist Dietmar Schäffer. Grund: Statt neun Drehtage sind für die Serie zukünftig nur noch achteinhalb angesetzt. Für Mädel eindeutig zu wenig, schließlich seien es zu Beginn noch zehn Tage gewesen. "Da loben sie dich und nehmen dir gleichzeitig die Wurst vom Brot", klagt er im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung".

Auch dass die Folgen auf vielen Programmen nun in der Vorabendhölle vor 20 Uhr wiederholt würden, mache ihm zu schaffen. "Ich habe nicht für eine Vorabendserie unterschrieben", sagt er und kritisiert gleichzeitig, dass die Macher an der Serie nichts verändern wollen würden: "So ein liebloser Umgang." Die eigentliche Arbeit eines Schauspielers sei es, kreativ zu sein, stellt er klar, dazu komme man aber kaum noch. "Man liefert dann nur noch ab. Deshalb will ich das auch nicht mehr", sagt Mädel.

 

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