Umbruch im Sommer Die Zukunft des FC Bayern: Holt Uli Hoeneß diese Stars?

, aktualisiert am 16.11.2018 - 08:17 Uhr
Stehen wohl auf dem Zettel des FC Bayen: Aaron Ramsey vom FC Arsenal, Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart und Luka Jovic von Eintracht Frankfurt (v.l.) Foto: Imago/Jan Huebner/DeFodi/Sportimage

Uli Hoeneß bereitet den Umbruch beim FC Bayern vor, erste Namen sickern durch – von Arsenals Mittelfeld-Star Ramsey bis Frankfurts Torjäger Jovic. Bei James stehen die Zeichen hingegen auf Abschied.

München - Ob es an den Eindrücken liegt, die Uli Hoeneß beim Liga-Gipfel gegen Borussia Dortmund (2:3) gewonnen hat? Der Präsident des FC Bayern scheint nun jedenfalls ernst zu machen in Sachen Umbruch. Wie Hoeneß ankündigte, spielen die Bayern-Stars ab sofort auf Bewährung. "Man muss den Spielern schon sagen, dass sie die nächsten drei, vier Monate unter Druck sind", erklärte der 66-Jährige im "Kicker": "Und dann muss man sehen, wer zu gebrauchen ist, und wer nicht."

Klartext von Hoeneß. Speziell die Weltmeister Thomas Müller (29), Mats Hummels (29) und Jérôme Boateng (30) sowie Javi Martínez (30), Rafinha (33) und die Altstars Franck Ribéry (35) und Arjen Robben (34) dürften sich angesprochen fühlen. "Es kommt darauf an, wie sie spielen", sagte Hoeneß. Im Sommer 2019 sei klar, "dass wir da viel machen". Bei Sky hatte Hoeneß bereits erklärt, dass man das "Mannschaftsgesicht ziemlich verändern" werde.

Verpflichtung von Pavard bereits fix?

Laut "Kicker" sind Investitionen im Umfang von mindestens 200 Millionen Euro denkbar. Und auch erste Namen sickern durch. Die Verpflichtung von Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart für festgeschriebene 35 Millionen Euro Ablöse sei bereits fix.

Frankfurt-Stürmer Luka Jovic, mit neun Treffern aktuell Führender der Torschützenliste, soll zudem in den Blick der Bayern geraten sein – ebenso Aaron Ramsey vom FC Arsenal. Der Waliser Ramsey (27) wäre für die Bayern ablösefrei zu haben. Er konnte sich mit Arsenal nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Die britische Zeitung "Independent" berichtet, dass Bayern in einer guten Ausgangslage sei. "Spox" und "Goal" melden unter Berufung auf das Umfeld des Spielers, dass die Bayern "einer von derzeit sechs realistischen Kandidaten" sein sollen und man sich sogar schon "weitgehend einig" sei.

Jovic: Zwölf Tore in 15 Spielen

Was gegen einen Ramsey-Transfer spricht: Bei Arsenal gehörte der Mittelfeldspieler nicht konstant zu den Leistungsträgern. Und: Auf der Ramsey-Position gibt es mit den jüngeren Leon Goretzka, Renato Sanches und Corentin Tolisso sehr gute Spieler.

Mehr Sinn würde da schon die Verpflichtung von Frankfurt-Knipser Jovic ergeben. Der 20-Jährige traf in dieser Saison in 15 Spielen zwölf Mal (dazu drei Vorlagen), er kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf der offensiven Außenbahn agieren. Jovic wäre die junge, dynamische Alternative zu Sandro Wagner (30), er würde Robert Lewandowski mehr herausfordern. Mit Coach Niko Kovac arbeitete der Serbe schon eine Saison in Frankfurt zusammen.

James vor Abgang?

Verlassen wird die Bayern womöglich James. Der Verbleib des Kolumbianers, der noch im Sommer auf der US-Tour gesagt hatte, er könne sich "mehrere Jahre" in München vorstellen, ist laut "Kicker" aktuell unwahrscheinlich. Und das, obwohl Bayern eine Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro besitzt. Doch James ist unzufrieden, er sitzt unter Kovac oft auf der Bank. Sein Abschied wäre ein herber Verlust.

 

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