Umbau bei laufendem Betrieb Das KVR stockt auf: Auch neue Terminvergaben geplant

So soll das neue KVR aussehen: Statt alter Beton-Fassade kommt eine neue Glasfassade. Foto: KVR

Das KVR wächst: Weil Münchens zentrale Behörde immer mehr zu tun hat, stockt das Kreisverwaltungsreferat auf. Ab dem nächsten Jahr soll es außerdem auch ein neues Terminvergabesystem geben.

 

München - Das Hauptgebäude des Kreisverwaltungsreferats (KVR) in der Ruppertstraße 19 wird aufgestockt. Ab April beginnen die Arbeiten, das Gebäude wird eingerüstet.

"Die Erweiterung der Bürofläche bietet Arbeitsplätze für zusätzliches Personal, das wir im KVR dringend benötigen, damit wir den Münchnerinnen und Münchnern besseren Service bieten können", sagt Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle. "Phasenweise wird es laut und manchmal auch staubig werden. Wir tun alles dafür, dass der Parteiverkehr darunter so wenig wie möglich zu leiden hat." Die angestrebte Umbauzeit beträgt 18 Monate.

Fassadenlifting und neue Kundenbereiche

Auf den vorderen Gebäudeteil wird im laufenden Betrieb ein ganz neues fünftes Stockwerk gesetzt. Zudem bekommt das KVR eine neue Fassade verpasst. Die bisherige Betonfassade wird durch eine moderne Metall-Glas-Fassade ersetzt, die die aktuellen Anforderungen an den Wärmeschutz und Schallschutz erfüllt.

Beim Umbau werden auch die Kundenbereiche der Bürgerbüros neu gestaltet, ein Konzept hierzu wird derzeit noch erarbeitet. Die Wartebereiche erhalten außerdem neue Aufrufanzeigen und ein neues Informations- und Leitsystem mit Info-Screens.

Endlich: Online-Terminvergabe möglich

Parallel dazu führt das KVR 2017/2018 in den Bürgerbüros schrittweise ein Terminvergabesystem ein. Die Einführung startet im Lauf des Jahres in den Bürgerbüro-Außenstellen. Für den Besuch in den Bürgerbüros kann dann vorab online ein Termin vereinbart werden (bisher ist das erst in der KfZ- und Führerscheinstelle und in der Ausländerbehörde möglich).

Nötig wird der Umbau, weil das KVR mit mehr als 1,5 Millionen direkten persönlichen Kundenkontakten pro Jahr das mit Abstand höchste Besucheraufkommen aller städtischen Referate hat. Unlängst wurden zudem weitere Stellen in der städtischen Verwaltung genehmigt.

 

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