Um mehr als 30 Millionen Neue Marktwerte: Drastische Abwertungen beim FC Bayern

Deutliche Abwertungen für Frank Ribéry, Philipp Lahm und Arjen Robben Foto: dpa/AZ

Die neue Marktwertanalyse von transfermarkt.de beschert dem FC Bayern einen rapiden Preisverfall. Trotz Bundesliga-Dominanz wurden die Marktwerte von Franck Ribéry, Philipp Lahm und anderen deutlich gesenkt.

 

München - Unangefochten bleibt der FC Bayern Spitzenreiter in der deutschen Marktwerttabelle, doch die jüngste Marktwertanpassung des Internetportals transfermarkt.de dürfte dem Rekordmeister wenig schmecken. Zwar ist der Kader mit einem geschätzen Marktwert von 526 Millionen seinem stärksten Konkurrenten, Borussia Dortmund (302 Millionen Euro), noch meilenweit voraus, doch insgesamt verlieren die Bayern-Spieler um mehr als 30 Millionen Euro an Wert.

Grund ist das fortschreitende Alter der Weltstars um Franck Ribéry und Philipp Lahm, die beide verletzungsbedingt im Vorjahr lange ausfielen. Der immer noch verletzte Ribéry ist der Marktwert-Verlierer der Bundesliga. Statt den 32 Millionen aus dem Vorjahr, ist der 32-Jährige nach der neuesten Einschätzung nur noch 22 Millionen Euro wert. Auch Kapitän Lahm sinkt von 28 Millionen auf 22 Millionen Euro. Die Teamkollegen Mario Götze (45 Millionen) Arjen Robben (33 Millionen) und Dante (6 Millionen) wurden allesamt um fünf Millionen Euro abgewertet. Weitere kleinere Abwertungen gab es bei Kirchhoff, Benatia, Ulreich und Green.

Teuerster Spieler der Bundesliga bleibt Thomas Müller. Mit seinen Leistungen konnte er den veranschlagten Marktwert von 55 Millionen Euro aufrecht erhalten, genauso wie seine Teamkollgen Robert Lewandowski (50 Millionen) und Manuel Neuer (45 Millionen), die damit auf Rang 2 und 3 der wertvollsten Bundesliga-Spieler liegen.

 

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