Ulrich-Tukur-Fall ist Spitzenreiter Live-Twittern zum "Tatort" wird immer beliebter

In den vergangenen Jahren hat sich beim "Tatort"-Schauen ein Trend etabliert: den aktuellen Fall auf Twitter zu kommentieren. Welcher "Tatort" hat dort in jüngster Zeit für die meiste Aufregung gesorgt?

 

München - "Tatort" schauen und twittern - das gehört für immer mehr Sonntagskrimi-Fans offenbar zusammen. Die durchschnittliche Anzahl von Tweets ist in den vergangenen Jahren von rund 6.000 pro "Tatort" (2013) auf über 9.000 (1. Quartal 2016) gestiegen. Das ergab eine Untersuchung von BR Data, dem datenjournalistischen Team des Bayerischen Rundfunks. In den vergangenen drei Jahren und 114 Fällen wurden demnach insgesamt 930.000 Tweets abgesetzt.

Die beliebtesten Ermittler sind dabei aber nicht die Könige auf Twitter - hohe Einschaltquoten garantieren nicht automatisch auch eine hohe Twitter-Aktivität, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Das Münsteraner Ermittlerduo, das regelmäßig Rekord-TV-Quoten einfährt, liege in Sachen Twitter-Resonanz mit im Schnitt 10.286 Tweets pro Fall nur im Mittelfeld.

Spitzenreiter sei mit 20.557 #Tatort-Tweets der mehrfach ausgezeichnete Ulrich-Tukur-Fall "Im Schmerz geboren", heißt es weiter. Auf Platz zwei kommt laut der Untersuchung der erste Franken-"Tatort" des BR vom April 2015 (18.062), danach zwei Episoden mit Til Schweiger in Hamburg (17.143 und 16.167) sowie der letzte Auftritt von Simone Thomalla und Martin Wuttke als MDR-Duo in Leipzig im Frühjahr 2015 (15.529). Der Durchschnitt aller untersuchten Fälle liegt bei 8461 Tweets.

 

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