Jubiläum der Münchner-Schausteller-Stiftung Oberbürgermeister Reiter ehrt die Schausteller

Der Augustinerkeller am Mittwochabend. Foto: min

Zum 40-jährigen Jubiläum der Münchner-Schausteller-Stiftung wird gefeiert und von Museen geträumt.

 

München - Roter Teppich und das nostalgisch dudelnde Weißbiergarten-Orchestrion vor dem Augustinerkeller: Die Münchner Schausteller-Stiftung hat zu ihrem 40-jährigen Jubiläum ordentlich aufgefahren.

Allein die Gästeliste zu verlesen (alles, was in München Rang und Namen hat und noch einige mehr) dauert rund zehn Minuten.

Bei so viel Politikprominenz bietet es sich freilich an, dass Alfred Lottmann vom Gründungskuratorium und Edmund Radlinger, Vorsitzender des Münchner Schausteller-Vereins, noch einmal ihren Traum von einem Schausteller-Museum vorstellen. "Eine große Halle, in der Karusselle fahren und es nach gebrannten Mandeln riecht – wie auf der Wiesn", sagt Lottmann.

Die Stiftung hat zum Ziel, die Geschichte der Schaustellerei zu dokumentieren. Um diese Arbeit zu würdigen, verlieh OB Dieter Reiter (SPD) dem ungewöhnlich glattrasierten Radlinger die Medaille "München leuchtet" in Gold, denn Radlinger hat sich mit seinem ehrenamtlichen Engagement in der Stadt München besonders verdient gemacht.

 

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