"Two Broke Girls" oder "SATC"? Diese Wohnung passt zu Ihrem Budget

Stylisches Appartement oder gemütliche WG - wie die neue Wohnung aussieht, hängt vor allem vom Budget ab. Hier erfahren Sie, wie viel Miete Sie sich leisten und wie Sie Makler und Vermieter von sich überzeugen können.

 

Ein stylisches Appartement mitten in der City - oder eine kleine, aber hippe WG mit der besten Freundin: Die Wohnungen in den Serien "Sex and the City" und "Two Broke Girls" könnten unterschiedlicher nicht sein. Und genauso ist es auch im echten Leben. Am Anfang aber haben alle (außer die Serienstars natürlich) dasselbe Problem: überhaupt eine Wohnung zu finden!

Denn oft ist die Wohnungssuche eine ziemlich frustrierende Sache, vor allem in den deutschen Großstädten. Luxusmakler Marcel Remus ("Mieten, kaufen, wohnen") bringt es auf den Punkt: "Wer eine schöne Wohnung in zentraler Lage mit guter Qualität in einer der angesagten deutschen Hauptstädte sucht, muss tief in die Tasche greifen und sich einer großen Konkurrenz an Mietinteressenten stellen!" Doch selbst in Hamburg, München und Co. kann man seine Traumwohnung finden. Es kommt nur auf die Vorbereitung an!

1. Das Budget kalkulieren

Die wichtigste Frage zuerst: Wie viel Miete kann ich mir überhaupt leisten? Gar nicht so leicht zu beantworten. Schließlich geht es nicht jedem so wie Carrie Bradshaw, die sich mit dem minimalen Arbeitsaufwand einer Kolumne pro Woche ein tolles Appartement in New York City leisten kann. Normalerweise muss man genau überlegen, wie viel vom Brutto übrig bleibt, welche Fixkosten man hat und welche Ausgaben sonst noch anfallen. Einen hilfreichen Rechner, um sein Budget genau zu kalkulieren, bietet Immowelt auf seiner Webseite. Einfach zu bedienen, präsentiert er ein ganz persönliches Miet-Budget plus Wohnungsvorschläge und verrät so, ob man sich auf WG-Zimmer oder Penthouse freuen darf.

2. Die Traumwohnung finden

Einmal herausgefunden, wie viel man ausgeben kann, geht es an die Details. Wobei das fast ein bisschen untertrieben klingt. Denn schließlich ist es wichtig zu wissen, wo man sich wohlfühlt. Soll es ein charmanter Altbau mit knarzenden Dielen sein oder doch lieber eine schicke Neubau-Wohnung?

Vor- und Nachteile beider Bauarten - zum Beispiel hellere, repräsentative Räume, aber meist höhere Heizkosten im Altbau, moderne Zimmeraufteilung und geringe Reparaturkosten im Neubau - muss jeder für sich persönlich abwägen. Auch die Frage nach der Lage ist Geschmackssache: Wer das Wohnen im Grünen bevorzugt und nicht stundenlang einen Parkplatz suchen möchte, wird am Stadtrand glücklicher werden; wem es vor allem um kurze Wege zu Supermärkten, Restaurants oder Theater geht, der sollte die zentraleren Viertel im Auge behalten. Kleiner Tipp: Ein Blick auf Google Maps im "Earth"-Modus zeigt, wie grün das noch unbekannte Viertel ist oder wie viele Lokale in Gehreichweite liegen.

3. Den Vermieter überzeugen

Traumwohnung gefunden? Gratulation! Jetzt muss nur noch der Vermieter oder Makler überzeugt werden - und das ist leider eine der schwersten Hürden. Wer sich in eine Immobilie verliebt hat, sollte sich jedenfalls richtig ins Zeug legen. Und auch wenn es ein bisschen übertrieben klingt: Eine Info-Mappe kommt gut an! Das weiß auch TV-Maklerin Claudia Gülzow ("Mieten, kaufen, wohnen") und verrät: "Sie sollten Schufa-Auskunft, Einkünfte der letzten drei Monate, die Selbstauskunft und vielleicht einen netten, kurzen Text mit Foto in einer Mappe dabei haben. So etwas beeindruckt mich zum Beispiel sehr." Alternativ kann man diese Unterlagen im lesefreundlichen PDF-Format und als ZIP-Datei schon vorab per Mail versenden.

Wer diese drei Schritte beherzigt, ist seinem Wohntraum schon ein großes Stück näher gekommen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Suche - und denken Sie daran: Egal ob "Sex and the City"-Appartement oder "Two Broke Girls"-WG, Hauptsache, Sie fühlen sich wohl!

 

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