Twitter-Ärger über GDL So reagiert das Netz auf den Mega-Bahnstreik

Wieder Streik bei der GDL: Die Lokführer legen ab Mittwoch die Arbeit nieder. Die Bahnkunden sind sauer. Foto: dpa/Twitter/az

Von Mittwoch bis Montag wollen die Lokführer schon wieder streiken. Langsam aber sicher reißt bei den Bahn-Kunden der Geduldsfaden. Auf Twitter machen sie ihrem Ärger Luft.

 

München - Der Streik der GDL geht am Mittwoch in die nächste Runde. Und zwar in die längste, mit der die Deutsche Bahn und ihre Kunden je zu kämpfen hatte. Von Donnerstag um 2.00 Uhr an wollen die Lokführer im Personenverkehr bundesweit für vier Tage die Arbeit niederlegen. Betroffen sind Fern- und Regionalzüge sowie die S-Bahnen der Deutschen Bahn. Im Güterverkehr beginnt der Ausstand schon am Mittwochnachmittag um 15.00 Uhr.

Mit dem sechsten Streik im laufenden Tarifkonflikt singt das Verständnis der Bahnkunden. Dafür steigt der Frust und Ärger. Wenige Minuten nach der Bekanntgabe des Streiks prasselte auf Twitter eine Welle der Empörung los. Ein User schreibt: "Andere buckeln sich 60 Stunden krumm für weniger Kohle als Ihr Sie bekommt. Ein Schlag ins Gesicht für all diese Leute. Schämt euch." Ein anderer würde gerne seine Bahncard zurückgeben: "Hey, @DB_Bahn, kann ich eigentlich meine BahnCard wegen *unnütz* wieder zurückgeben? Ich kotz im Kreis."

Durch den Streik sind auch die Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am Wochenende in Berlin betroffen. Eine Userin kann sich noch nicht vorstellen, dass die Menschen ohne die S-Bahn zu den Feierlichkeiten gelangen können: "Sehe ich das richtig, dass die Feiern zum 9. November in Berlin dann ohne S-Bahn steigen?" Aber auch die Fußball-Fans trifft der Streik, ein Fan von Borussia Dortmund kann seine Dauerkarte nicht ausnutzen: "Vielen Dank #GDL! Erstattet ihr mir jetzt die Kohle für meine @bvb-Dauerkarte?"

Sehen Sie weitere Reaktionen von Bahnfahrern auf Twitter.

 

4 Kommentare