Tübingen und Bremerhaven warten FC Bayern Basketballer: Erst die Pflichtaufgaben, dann die Playoffs

Dejan Radonjic ist seit Anfang April Trainer beim FC Bayern Basketball. Foto: sampics/Augenklick

Tübingen und dann Bremerhaven warten auf Bayerns Basketballer. Dann wird es ernst.

München - Die bittere Niederlage gegen Real Madrid hat Dejan Radonjic ganz gut verdaut. Gemeinsam mit der Mannschaft hatte der neue Coach der Bayern-Basketballer das Champions-League-Halbfinale der Balltreter besucht. Der Montenegriener macht sich nicht so viel aus Fußball, aber sein erster Besuch in der Allianz Arena hatte ihm besser gefallen: "Gegen Sevilla - da haben wir gewonnen." Nichts anderes erwartet man nun von ihm: Siege, am liebsten bis zum Ende der Playoffs.

Davor warten jedoch ein paar Pflichtaufgaben: am Freitag (20 Uhr) bei den Tigers Tübingen, dem Tabellenletzten, der von 31 Spielen erst eins gewinnen konnte. Im Hinspiel gab's ein 84:72 im Audi Dome, alles andere als ein Bayern-Sieg wäre eine Überraschung, zumal sich das Team um den Neuen nach ein paar satten Niederlagen wieder gefangen hat. Nach Tübingen geht es am Sonntag (15 Uhr) zuhause gegen die Eisbären Bremerhaven, bevor im letzten Ligaspiel am 1. Mai (15 Uhr) die Telekom Baskets Bonn warten.

Rund vier Wochen ist Radonjic jetzt Coach der Bayern-Basketballer, doch wenn man ihn um einen Ausblick auf die Playoffs (das erste Bayern-Spiel steigt am 5. Mai, 20:30 Uhr) bittet, antwortet der 48-Jährige sehr vorsichtig: "Ich schaue nur auf mein Team. Nach dem letzten Spiel werden wir sehen, wer unser Gegner ist. Und dann geht es Schritt für Schritt."

Auch über die Qualität seines Kaders lässt sich der mit Roter Stern Belgrad so Erfolgreiche nicht viel entlocken. Frage: Ist Bayern stark genug für die Euroleague? Antwort: langes Schweigen. Nachdenken. Abwägen. Und schließlich: "Vielleicht ja, vielleicht nein. Aber die Euroleague ist unser Ziel, klar." Gegen einen Big Player wie Real Madrid dürfte es dort jedoch schwierig werden mit einer Revanche für die Fußballer.

 

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