TSV 1860 Stoffers: Seine Reaktion auf Hoeneß

Illustration Foto: Rauchensteiner/Augenklick

MÜNCHEN - Ist der Stadion-Streit zwischen dem FC Bayern und TSV 1860 noch zu kitten? Löwen-Geschäftsführer hat keine Lust auf eine öffentliche Schlammschlacht.

 

Die Attacken von Bayern-Präsident Uli Hoeneß im Stadion-Streit mit dem TSV 1860 (AZ berichtete) waren scharf: "Wenn jemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, muss er sich auch Jahre danach noch an den Vertrag erinnern. Das Langzeitvedächtnis bei 1860 ist scheinbar nicht intakt. Die haben uns damals auf Knien angefleht, dass wir ihnen ihre Anteile abnehmen. Viele haben gesagt: Lasst sie absaufen. Aber wir haben sie nicht absaufen lassen - und jetzt werden wir dafür verarscht." Jetzt schlägt 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers zurück - mit Hilfe der eigenen Homepage.

Dort veröffentlichte der 56-Jährige jetzt eine Stellungnahme:„Der Präsident des FC Bayern wirft uns in drastischer Wortwahl vor, wir würden den FC Bayern durch unsere juristischen Maßnahmen verulken. Dies weisen wir in der gebotenen Deutlichkeit zurück. Allein schon der Respekt vor Recht und Gesetz verbietet es, ein Gericht für einen Ulk zu missbrauchen. Wer trotzdem einen Ulk vermutet, verkennt sowohl die Ernsthaftigkeit unseres Anliegens wie auch die Seriosität und Stichhaltigkeit unserer Begründungen. Wir hoffen nach wie vor, dass wir die Meinungsverschiedenheiten am Konferenztisch und nicht im Gerichtssaal klären können. Auf keinen Fall werden wir diese Auseinandersetzung auf dem Boulevard austragen. Deswegen wird es unsererseits bis auf weiteres keine öffentlichen Äußerungen in dieser Angelegenheit geben." og.

 

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