TSV 1860 "Mutiger" Adlung: Blitz-Comeback gegen Fürth?

Einer, der dem TSV 1860 im Abstiegskampf guttun würde: Vize-Kapitän Daniel Adlung. Foto: Rauchensteiner/augenklick

Der 1860-Vizekapitän kehrt ins Mannschaftstraining zurück, Einsatz gegen seinen Ex-Klub am Freitag nicht ausgeschlossen. "Er hat die richtige Einstellung, auch dem Verein gegenüber", sagt Trainer Möhlmann.

 

München - Schon in der letzten Woche konnte er wieder mit dem Ball trainieren, gestern stand er erstmals wieder im Mannschaftstraining: Daniel Adlung, Vize-Kapitän des TSV 1860, ist nach überstandener Sprunggelenk-Operation wieder fit. Dem 28-jährigen Mittelfeldspieler mussten Ende Februar freie Gelenkkörper entfernt werden, nach eigener Aussage wollte er vier Wochen später wieder auf dem Platz stehen. Die sind mittlerweile rum, die Vorbereitungs-Woche bis zum anstehenden Heimspiel ist kurz.

Ob’s zum Blitz-Comeback am kommenden Freitag (18.30 Uhr) reicht, ausgerechnet gegen Adlungs Ex-Klub Greuther Fürth? „Das muss man sehen. Er hat ja schon letzte Woche körperlich einiges gemacht“, sagt Benno Möhlmann. Der 1860-Trainer wolle Adlung, der vor seiner Verletzung meist ins linke Mittelfeld ausweichen musste, zwar nicht als „großen Heilsbringer“ anpreisen, der Kämpfer könne den kriselnden Löwen nach Möhlmanns Einschätzung im Saisonendspurt nur guttun.

„Er ist ein guter Spieler, der uns noch weiterhelfen wird, das weiß ich. Er hat die richtige Einstellung, auch dem Verein gegenüber. Er hat da schon eine Verantwortung“, so der 61-Jährige über den Typen Adlung, „wenn es nicht läuft, nimmt er die Brust auch nicht immer raus. Aber er ist grundsätzlich schon einer, der etwas zeigt, immer anspielbereit ist – und mutiger erscheint der Großteil der Spieler gegen den KSC.“

 

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