TSV 1860 München Mit Kagelmacher und Vallori gegen Karlsruhe?

Gary Kagelmacher (re.) im Gespräch mit Trainer Markus von Ahlen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Nach der Sperre von Martin Angha muss der TSV 1860 seine Abwehr ohnehin schon umstellen. Fällt nun auch noch Christopher Schindler aus?

 

München – Auch am Donnerstag konnte der Kapitän nicht mit der Mannschaft trainieren. Der 24-Jährige wird durch eine Erkältung gehemmt. Sein Einsatz am Samstag gegen den Karlsruher SC steht auf der Kippe.

Auffällig, wie Trainer Markus von Ahlen daraufhin das Gespräch mit Guillermo Vallori und Gary Kagelmacher suchte. Die beiden Innenverteidiger, die sich auch privat gut verstehen, lauschten ihrem Coach gespannt. Gut möglich, dass von Ahlen in diesem Gespräch die beiden bereits auf ihren gemeinsamen Einsatz gegen Karlsruhe vorbereitete.

Denn: Nicht nur, dass Schindler droht auszufallen. Der Kapitän war in den letzten Wochen nur ein Schatten seiner selbst. Haarsträubende Fehler führten gegen Frankfurt und Nürnberg zu Gegentoren. Schindler ist total verunsichert. Eine Pause dürfte ihm nicht nur körperlich gut tun.

Da trifft es sich gut, dass Kagelmacher wieder aufsteigende Form zeigt. Der Neuzugang aus Uruguay hatte zuletzt wochenlang auf er Bank Platz nehmen müssen. Erst war ihm Kai Bülow, dann Vallori vorgezogen worden. Und selbst, als sich die Fehler bei den etatmäßigen Innenverteidigern zu häufen begannen, musste der 26-Jährige weiter zuschauen.

Kagelmacher lag mental am Boden, wochenlang huschte kaum mal ein Lächeln über sein Gesicht. Nun ist er wieder da. Im Training hat er sich herangekämpft. Er wirkt bissig wie lange nicht mehr, will unbedingt wieder spielen. Am Samstag dürfte seine Geduld belohnt werden. Die Chancen auf einen Startelf-Einsatz stehen gut.

 

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