TSV 1860 München Löwen-Gegner Aalen kämpft gegen Negativ-Serie

Mit den beiden Ex-Löwen Arne Feick und Alexander Ludwig empfängt der VFR Aalen den TSV 1860 München. Aalen, wird von Stefan Ruthenbeck (l.) trainiert. Foto: imago/AZ

Vorletzter, seit sechs Spielen sieglos, dazu viele Verletzte: Einzig ein Ex-Löwe lässt den VfR Aalen vor dem Spiel gegen den TSV 1860 hoffen. 

München - Die Stimmung auf der Ostalb ist düster. Seit dem 2. Spieltag wartet der VfR auf einen Dreier. Drei der letzten vier Spiele gingen verloren. Die Leistungen: nicht mehr ausreichend für Liga zwei.

Wenn die Löwen am Freitagabend in der Scholz Arena auflaufen, treffen sie auf einen angeschlagenen Gegner. Eine gefährliche Situation für die Löwen. Davor warnte auch schon Trainer Markus von Ahlen, der seinen Kollegen Stefan Ruthenbeck als "intelligenten Trainer" schätzt, "der seine Mannschaft immer sehr gut auf den Gegner einstellt".

Ruthenbeck hat das 2:0 der Löwen gegen Fürth gesehen und war beeindruckt. "Die Münchner waren bärenstark, aber wir wollen unsere Heimspiele gewinnen. Egal gegen wen", sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Dabei muss er aber auf einige wichtige Spieler verzichten. Der erfahrene Robert Lechleiter fehlt noch immer mit einem Kreuzbandriss. Kapitän Leandro fehlt ebenso wie Michael Klauß wegen einer Muskelverletzung. Dazu Drexler (Rotsperre), Neumann und Zahner.

Mehr denn je ist plötzlich einer gefragt, der zu Saisonbeginn noch auf der Bank saß. Ein alter Bekannter der Löwen: Andreas Ludwig. Der Angreifer war einer der wenigen Lichtblicke in den letzten vier Spielen. Auf sein Konto gehen die einzigen beiden Tore, die der VfR in dieser Zeit erzielte.

 

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