TSV 1860 München Gestiegene Ansprüche: Ingolstadt mit Punkt "nicht wirklich zufrieden"

Viele Chancen, nur ein Tor: Nach dem 1:1 gegen Erzgebirge Aue will der FC Ingolstadt schon in Karlsruhe wieder dreifach punkten. Einen Erfolg gibt's schon vorher, Torjäger Lex bindet sich langfristig.

Ingolstadt - Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen Erzgebirge Aue will Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt nicht lange den verpassten Chancen nachtrauern. "Wir vergessen das Spiel gegen Aue und versuchen, gegen Karlsruhe den Sieg zu holen und unsere Serie zum Rekord auszubauen", kündigte Mittelfeldspieler Alfredo Morales nach dem 1:1 im eigenen Stadion an.

Zwar reichte den Ingolstädtern das Remis, um am Dienstagabend wieder Tabellenführer zu sein, dennoch war die Unzufriedenheit groß. "Wir sind alle richtig enttäuscht, dass wir so viele Chancen haben liegenlassen", erklärte Morales. Auch Trainer Ralph Hasenhüttl war mit einem Punkt "nicht wirklich zufrieden".

Obwohl sie noch mehr Torchancen hatten als zuletzt beim 1:1 im Derby gegen den TSV 1860 München, ließen die "Schanzer" erneut zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Frank Löning brachte Aue zwischenzeitlich sogar in Führung. Lukas Hinterseer glich aus. "Im Moment fehlt uns das kleine Quäntchen Glück", meinte Morales.

Coach Hasenhüttl lobte dennoch die starke Offensive seines Team. "Ich bin mir sicher, dass wir, wenn wir so arbeiten, uns auch wieder dafür belohnen werden", sagte der Österreicher. Die Chance dazu haben die Ingolstädter schon am Samstag in Karlsruhe. Ein "Spitzenspiel", auf das alle heiß seien, erklärte der Trainer.

Gute Nachrichten gab es schon vorab. Der Verein konnte Stefan Lex langfristig an sich binden. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler verlängerte vorzeitig seinen Vertrag bis Sommer 2018. Lex traf in dieser Saison schon viermal. "Wir freuen uns über seine Entwicklung und glauben, dass da noch mehr Potenzial in ihm schlummert", erklärte Sportdirektor Thomas Linke.

 

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