TSV 1860 München gegen Erzgebirge Aue 3:1 gegen Aue: Funkels erster Sieg

Erster Sieg im zweiten Spiel: Friedhelm Funkel gelang gegen Aue der erste Sieg als Löwen-Trainer. Foto: Rauchensteiner

Toller Wiesn-Start für die Löwen: Endlich wieder einen Dreier! Gegen Erzgebirge Aue gelang den Löwen der erste Sieg unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel. Stoppelkamp, Stark und Friend trafen für die Sechziger.

 

München – Fußball-Zweitligist 1860 München hat beim Heim-Debüt des neuen Trainers Friedhelm Funkel den ersten Sieg seit gut einem Monat gefeiert und den Anschluss an die Aufstiegsplätze hergestellt. Im zweiten Auftritt unter dem 59-Jährigen setzten sich die Löwen am achten Spieltag gegen Erzgebirge Aue mit 3:1 (2:0) durch.

Drei Tage vor dem DFB-Pokalspiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund (19. 00 Uhr/Sky) beendeten sie dabei auch ihre drei Spiele währende Torflaute. Die Münchner trennt mit nun 13 Punkten als Fünfter nur ein Zähler von Rang zwei, Aue (9) liegt nach drei Niederlagen in Folge als Zwölfter nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Moritz Stoppelkamp (23.) brachte die Gastgeber per Foulelfmeter in Führung, Yannick Stark (27.) erhöhte wenig später mit einem sehenswerten Distanzschuss.

In der zweiten Halbzeit sorgte Rob Friend (65.) per Kopf für die Entscheidung. Jakub Sylvestr (79.) gelang noch das späte Tor für die Gäste. Vor 14.300 Zuschauern in der Münchner WM-Arena begannen die Sechziger mit Schwung, dieser verpuffte jedoch gleich nach der ersten guten Möglichkeit durch den früheren Nationalstürmer Benjamin Lauth (2.).

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Erst ein Foul des Spaniers Ivan Gonzales am 32-Jährigen im Strafraum eröffnete Stoppelkamp die Chance vom Elfmeterpunkt. Nur vier Minuten später sorgte Stark mit einer Volleyabnahme aus 25 Metern für das 2:0.

Nach der Pause kam Aue besser ins Spiel und erspielte sich einige Chancen, Friend machte die Hoffnungen der Gäste nach einer Freistoßflanke jedoch per Kopf zunichte. Sylvestr verwertete schließlich ebenfalls eine hohe Hereingabe per Kopf. Beste Münchner waren Stark und Kapitän Guillermo Vallori, aufseiten der Gäste überzeugten allenfalls Rico Benatelli und Oliver Schröder.

 

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