TSV 1860 München Fröhling fordert: „Weh tun und ums Überleben kämpfen“

Vor dem Duell gegen Düsseldorf spricht 1860-Coach Fröhling vom Überlebenskampf der Löwen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der TSV 1860 trifft mit Rubin Okotie am Samstag auf die schwächste Defensive der Rückrunde. Für Löwen-Trainer Fröhling geht es ums Überlegen für die Sechziger.

 

MünchenFortuna Düsseldorf ist die Schießbude der Liga. Zumindest in der Rückrunde. In zwölf Spielen haben die Rheinländer schon 23 Gegentreffer kassiert. Dazu nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen, die Aufstiegsträume sind zerplatzt. Das Team von Taskin Aksoy spielt nur noch um die „Goldene Ananas“.

Da trifft es sich gut, dass die Löwen erstmals seit September wieder drei Mittelstürmer zur Verfügung haben. Rubin Okotie steht erstmals seit dem Ingolstadt-Spiel Anfang März wieder im Kader. Rodri ist nach seiner Einblutung im Oberschenkel auch wieder fit. Und Stephan Hain, Siegtorschütze gegen Bochum, wird von Beginn an stürmen.

Dennoch kein Grund für Trainer Torsten Fröhling, vollkommen auf die Abteilung Attacke zu setzen. „Ich habe keine Lust, dass wir ins offene Messer laufen.“ Aber er weiß auch, dass den Düsseldorfern aufgrund der Tabellensituation irgendwann der letzte Wille abhanden kommen könnte. „Wenn wir es vernünftig durchziehen, sie ärgern, ihnen weh tun, zeigen, dass wir ums Überleben kämpfen, kann es sein, dass bei ihnen irgendwann das letzte Quäntchen fehlt“, hofft Fröhling, mahnt aber: „Düsseldorf hat sehr viele gute Einzelspieler. Wenn die ins Rollen kommen, dann haben die Spaß. Den müssen wir ihnen nehmen.“

 

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