TSV 1860 Maurer will seine Löwen auch mal fallen sehen

Am Samstag gefordert: 1860-Trainer Reiner Maurer. Foto: Rauchensteiner/AK

Zum wiederholten Male bleibt ein Löwen-Stürmer nach einem Foul im Strafraum auf den Beinen – Trainer Maurer fordert seine Spieler zu einer clevereren Spielweise auf

 

München – Reiner Maurer griff sich an den Kopf. Und erinnerte sich sofort an das Spiel gegen Cottbus vor vier Wochen. Damals wurde Stürmer Kevin Volland im Strafraum unsauber attackiert, doch anstatt sich fallen zu lassen, lief der junge Angreifer weiter – die Chance verpuffte.

Nun, beim 1:1 gegen St. Pauli, sah der Trainer eine ähnliche Szene. Benny Lauth wurde im Strafraum von einem Hamburger Verteidiger gefoult – doch auch Lauth blieb auf den Beinen – wieder verpuffte die Möglichkeit. Und Maurer gefiel das gar nicht. „Ich fordere keine Schwalben. Und ich will nicht, dass sich einer fallen lässt“, sagt er.

Doch der Allgäuer fordert seine Spieler auf, auch mal einen Elfmeter zu provozieren: „Wenn wir im Strafraum gefoult werden, dann müssen wir nicht mit aller Macht weiterlaufen und am Leben bleiben. Wir sind fair, wo man nicht fair sein muss. Damit gewinnen wir vielleicht den Fairplay-Preis, aber andere machen das nicht und holen damit Punkte.“

 

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