TSV 1860 Lautern-Trainer Marco Kurz: Respekt vor den Löwen

Marco Kurz: erfolgreich in Kaiserslautern Foto: dpa

KAISERSLAUTERN - „Die Münchner haben in der Rückrunde 19 Punkte geholt. Das sagt alles.“ - Lautern-Trainer Marco Kurz streut seinem ehemaligen Arbeitgeber Blumen. Am Montag spielen die wiedererstarkten Löwen auf dem Betzenberg.

 

Für Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern ist und bleibt der Bundesliga-Aufstieg auch vor demMontag-Spiel gegen 1860 München ein Tabu. „Wir denken von Spiel zuSpielen, dürfen 1860 aber auf gar keinen Fall unterschätzen“, betonteam Freitag Coach Marco Kurz. Der Trainer war selbst bis zum 24.Februar 2009 Chef bei den „Löwen“ und warnt: „Die Münchner haben inder Rückrunde 19 Punkte geholt. Das sagt alles.“ Immerhin hat Lauternvor dem 28. Spieltag einen Vorsprung von fünf Zählern auf VerfolgerFC Augsburg und sechs auf den 3. Relegationsplatz des FC St. Pauli.

„Die Mannschaft ist in der Spur“, erklärte FCK-Kapitän Martin Amedick nach dem 0:0 beim Tabellenvierten Fortuna Düsseldorf und demneunten Spiel nacheinander ohne Niederlage. Als Lautern am 11.Spieltag bei 1860 München durch ein Tor von Erik Jendrisek 1:0gewann, hatten die Bayern erst elf Punkte auf dem Konto und der Stuhlvon Trainer Ewald Lienen wackelte. Doch mit einem Zwischenspurtholten die „Löwen“ 30 Punkte aus den vergangenen 17 Spielen undkommen als Tabellensiebter ins Fritz-Walter-Stadion (20.15 Uhr im Liveticker auf abendzeitung.de).

Kurz kann gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber personell aus dem Vollen schöpfen. Wer vor der besten Zweitliga-Abwehr mit Torhüter Tobias Sippel und der Viererkette Florian Dick, Amedick, Rodnei undAlexander Bugera im Angriff spielt, ließ Kurz offen. 13 Mal blieb dasBollwerk bisher ohne Gegentreffer und spielt am Montag zum 28. Malununterbrochen in dieser Formation. Im Sturm bieten sich ErikJendrisek (11 Tore), Adam Nemec (5) und Srdjan Lakic (4) für dieStartelf an. Um die Position im rechten Mittelfeld streiten IvoIlicevic und Markus Steinhöfer. (dpa)

 

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