TSV 1860 Investor Ismaik: "Wünsche mir die Rückkehr der Ultras"

, aktualisiert am 17.08.2016 - 11:59 Uhr
Wünscht sich die stimmgewaltigen Ultras zurück: Geldgeber Hasan Ismaik. Foto: sampics/Augenklick

1860-Finanzier Hasan Ismaik hat sich zur Auflösung der Ultra-Gruppierungen des TSV 1860 geäußert. Der Jordanier finde die Entwicklung traurig und wolle einen Fangipfel einberufen.

 

München - Keine Ultras, keine Stimmung: Der TSV 1860 muss nach der Auflösung der Cosa Nostra und der Giasinga Buam auf seine Ultra-Gruppierungen verzichten – ein Zustand, der auch Investor Hasan Ismaik nicht entgangen ist. Der Jordanier bedauert das geschrumpfte Fan-Lager: „Es hat mich traurig gemacht, dass die Nordkurve beim 1:0-Sieg gegen Bielefeld teilweise leer geblieben ist, weil sich die Ultraszene aus den verschiedensten Gründen verabschiedet hat“, schrieb Ismaik am Dienstagabend auf Facebook. Auch wegen dem Ausbleiben zahlreicher Ultras waren nur 24.800 Zuschauer in die Allianz Arena gekommen. Kurios: Einen Grund für die Auflösung der Cosa Nostra dürfte der Geldgeber selbst darstellen. Beim 1860-Heimspiel im Februar gegen Bochum musste sich dieser wüste Beschimpfungen und beleidigende Anti-Ismaik-Plakate gefallen lassen.

Dennoch sucht Ismaik den Schulterschluss: „Um wieder als starkes 1860 in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, wünsche ich mir sehnsüchtig die Rückkehr der stimmgewaltigen Ultras. Sie gehören zu den Löwen wie unsere Tradition, die uns weit über die Grenzen Bayerns bekannt und berühmt gemacht hat. Wir können nur gemeinsam stark sein. Deswegen appelliere ich an Euch: Kommt zurück zu 1860!“ Dazu biete er „bei meinem nächsten München-Besuch einen großen Fan-Gipfel“, bei dem „alle Dissonanzen auf den Tisch kommen“ könnten.

 
 

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