Freitagsspiel gegen Fürth Ist Löwen-Spielmacher Liendl gegen Fürth der X-Faktor?

Ein Freund des ruhenden Balles: 1860-Spielmacher Michael Liendl. Foto: sampics/Augenklick

Der Österreicher Michael Liendl zahlt im Abstiegskampf spät das in ihn gesteckte Vertrauen zurück. Seit Wochen bringt er eine beeindruckende Effektivität auf den Platz – auch gegen die Franken?

 

München – Seine Standards sind gefürchtet in der 2. Liga. Immer dann, wenn sich Michael Liendl den Ball zum Frei- oder Eckstoß hinlegt, wird’s gefährlich für die Gegner des TSV 1860. Löwen-Trainer Benno Möhlmann ließ die Aufstellung vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth an diesem Freitagabend (ab 18.30 Uhr im Live-Ticker der AZ) zwar lange offen.

Dennoch wird der Österreicher von Beginn an erwartet. Der Spielmacher ist als Ideen- und Taktgeber, Tempo-Verschlepper und unberechenbarer Distanzschütze im Kampf gegen den Abstieg kaum zu ersetzen. Seine jüngste Effektivität beeindruckt.

Der 30-Jährige war an sieben der vergangenen elf Sechzger-Toren beteiligt. In den vergangenen sieben Spielen traf der ehemalige Düsseldorfer zweimal selbst, glänzte zudem fünfmal als Vorbereiter. Liendl, der vor der Saison für geschätzt 350.000 Euro Ablöse von der Fortuna nach Giesing wechselte, zahlt mit diesen Leistungen spät das in ihn gesteckte Vertrauen zurück.

In der Hinrunde schoss Liendl nur ein einziges Tor, bei Assists stand unter seinem Namen die Null. Dabei hatten ihn die Löwen als eben solchen Vorlagengeber verpflichtet. Unter Möhlmann hat er nun zur Bestform zurückgefunden. Zeigt er diese auch gegen Fürth? Die Löwen-Fans bauen darauf.

 

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