TSV 1860 Gesichtsbrüche: Aygün fällt wohl drei Monate aus

Schlimme Nachricht für Löwen-Verteidiger Necat Aygün: Jochbeinbruch Foto: AZ Sportredaktion

Nach dem heftigen Zusammenprall von Necat Aygün beim Testspiel gegen St. Pölten hat Teamarzt Dr. Willi Widenmayer über die schlimme Verletzung gesprochen.

 

Maria Taferl -Die Löwen sind geschockt. Necat Aygün hat sich bei einem heftigen Zusammenprall mit dem Torwart des SKN St. Pölten im Testspiel (2:2) schwer verletzt. Der Verteidiger hat sich eine schwere Gesichts- und Schädelfraktur zugezogen. Das linke Jochbein, die Kiefer- und die Augenhöhle sind gebrochen. Das ergab die Untersuchung im Computertomographen. Er wird wohl drei Monate ausfallen, heißt es.

Was war passiert? Nach einer halben Stunde Spielzeit war Aygün böse mit St.-Pölten-Keeper Riegler zusammengekracht. Beide blieben minutenlang regungslos auf dem Spielfeld liegen.Nach etwa drei Minuten stand der Löwen-Verteidiger auf und wirkte völlig benommen. Mit einer Trage würde Aygün vom Platz befördert und kam unmittelbar zum CT in die Klinik.

Teamarzt Willi Widenmayer: "Das ist in der Tat eine ganz schwere Verletzung bei der man nie weiß, wann er wieder spielen kann." Ein wenig Erleichterung inzwischen bei Aygüns Frau Patricia nach einem Telefonat mit Teamkollegen Antonio Rukavina: "Ich bin froh, dass nach dem CT klar ist, dass es keine Gehirnblutung gab".

Je nach dem, wie schwer die Schwellung nach Aygüns Transport nach München ist, wird der 31-Jährige entweder heute oder morgen operiert. Den Eingriff wird Dr. Andreas Hofmann in der Sanaklinik in Solln vornehmen. Er hatte in der Vergangenheit auch schon die Ex-Löwen Mathieu Beda und Michael Hofmann nach ähnlichen Verletzungen operiert.

 

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